Rege Beteiligung beim 41.Oase-Inselseelauf

Einer der traditionsreichsten Ausdauerläufe in Mecklenburg-Vorpommern, der als Oase – Inselseelauf in Güstrow seine 41. Auflage erlebte, hatte wie so oft gutes Laufwetter zu bieten. Das kam auch den 318 Startern auf den verschiedenen Laufstrecken zugute. Davon beteiligten sich 213 an den beiden Wertungsstrecken im Straßenlaufcup über 20 und 10km.

Das Rennen über 20km auf dem anspruchsvollen Kurs mit viel Auf und Ab bestimmten weitgehend die Favoriten.

Der Sieger des 6. Wertungsslaufs, Markus Riemer (M30) von Fiko Rostock war auch der Schnellste beim 7. Cuplauf. Bei seinem Zieleinlauf an dem Spaßbad Oase hatte er mit seiner  Zeit von 1:13:31h einen komfortablen Vorsprung vor seinem Vereinskameraden Tim Klatt (M20). Letzterer hatte vor ca. 2 Monaten den Halbmarathon in Ueckermünde gewonnen und benötigte diesmal 1:15:21h für die Strecke. Als 3. kam von der HSG Uni Greifswald Jan-Henrik Lange (M35), der momentan Führende in der Gesamteinzelwertung im Laufcup, in 1:16:19h ins Ziel. Auf den Plätzen 4, 5 und 7 erreichten die Güstrower Nils Schmiedeberg, Stephan Trettin und Frank Schütz das Ziel.

Die 10km Strecke war als Wertungslauf für die Frauen und die älteren Jahrgänge für die Männer ausgeschrieben. Auch hier siegte Anna Izabela Böge (W40) von Turbine Neubrandenburg, die auch schon in Neubrandenburg vor 5 Wochen vorne war, überlegen mit der Zeit von 40:56min. Damit erreichte sie sogar den 3.Platz des gesamten Zieleinlaufs auf dieser Strecke. Auch die nachfolgenden Podiumsplätze waren so erwartet worden. Schnell unterwegs war wieder Anne-Kathrin Litzenberg (W20) von Tri Fun Güstrow in 41:52min. Auf dem 3. Platz landete die deutsche Vizemeisterin über 10km in ihrer Altersklasse, Katja Knospe (W50) von Turbine Neubrandenburg mit der Zeit von 44:21min.

Während bei den Frauen die Cupläufer eindeutig das Rennen bestimmten, waren bei den Männern im Vorderfeld fast ausschließlich nur Hobbyläufer ohne Verein zu finden. Schnellster über die 10km Distanz war der Rostocker Steffen Schröder (M35) mit der guten Zeit für die etwa 200m zu lange Strecke, der nach 37:24min. ins Ziel kam. Auf den Plätzen folgten 2 Güstrower, so der mehrfache Sieger auf dieser Distanz Christoph Haack (M35) und Johannes Wurm (M20). Zu den Besonderheiten dieses Laufes zählt auch, dass die M75 mit 10 Startern am stärksten vertreten war.

Am Ende gab es viel Lob für die rührigen Organisatoren vom LSV Güstrow, die ein kleines Läuferfest organisiert hatten.

Für die Läufer gibt es nur eine kurze Verschnaufpause. Am kommenden Samstag starten zahlreiche Ausdauersportler beim Tollenseseelauf in Neubrandenburg. Zum nächsten Cuplauf werden die Läufer nach Jatznik gerufen, dann geht es über 15 bzw. 7,5 km.

Ortwin Kowalzik, Hochschulsportverein Neubrandenburg