PodiumsplĂ€tze fĂŒr Ferdinand Sattler, Nele Scholz, Tim und Toni Beier

Feldberg – Am vergangenen Wochenende haben die Feldberger Wasserskisportler wieder den Haussee verlassen, um sich auf fremden GewĂ€ssern mit anderen Sportlern im Trick, Slalom und Springen zu messen. Obwohl der Hufeisensee in Halle/Saale kein wirklich fremdes GewĂ€sser fĂŒr einen aktiven Wasserskiathleten ist. Finden dort doch auf einem alten Tagebausee regelmĂ€ĂŸig WettkĂ€mpfe statt.

FĂŒr die 13-jĂ€hrige Clara Niemann war es jedoch der erste Wettkampf auf fremder Strecke und die erste nationale Meisterschaft in der Kategorie U 14 w ĂŒberhaupt. Erst im dritten Jahr auf dem Wasser beim WSC hat sie durch Trainingsfleiß und Leistungsentwicklung die Nominierung des Sportwartes fĂŒr eine Teilnahme erhalten. Wettkampfluft schnuppern, Erfahrungen sammeln und Spaß mit anderen Sportlern haben waren bei Ihr die vorrangigen Ziele. Sie schaffte es im ihren beiden Disziplinen in das Finale und zeigte dort, dass sie Ihre Trainingsleistung auch im Wettkampf abrufen kann. 3 Bojen bei 43 km/h im Slalom und 780 Punkte im Trick reichten bei Ihr fĂŒr jeweils 4. PlĂ€tze. Gut gemacht!

Gerade von der Jugendeuropameisterschaft in Spanien als Teil des U 14-Nationalteams zurĂŒck, war die Deutsche Meisterschaft fĂŒr den Nachwuchskadersportler Ferdinand Sattler eine Pflichtveranstaltung. Auch er rief sein Potential vollstĂ€ndig ab. Im Finale mit 2 Bojen an der 12 m-Leine im Slalom musste er sich lediglich seinen Kaderteamkollegen geschlagen geben und erreichte damit Platz 2. Im Trick konnte er die 1950 Punkten aus dem Vorlauf im Finale nicht bestĂ€tigen, errang am Ende aber auch dort einen Platz auf dem Podium.

Isabell Vitense ist eine schon erfahrene Wettkampfsportlerin im Verein, muss sich jedoch ab diesem Jahr in der Kategorie U 17 w auch mit Àlteren Athleten messen. 1,50 Bojen bei 52 km/h im Slalom und 780 Punkten im Trick sind stabile Leistungen und wurden mit jeweils einem Platz 6 belohnt.

In derselben Altersklasse zĂ€hlte Nele Scholz zu den Favoriten. Dieser Rolle konnte sie in den VorlĂ€ufen auch gerecht werden und mit 3 Bjoen an der 13 m-Leine im Slalom, 4130 Punkten im Trick und 31,9 m im Springen in den VorlĂ€ufen die Gesamtwertung fĂŒr sich entscheiden. In den FinallĂ€ufen der Einzeldisziplinen war ihre U17-Kader-Teamkollegin stĂ€rker und verwies sie auf die Vize-PlĂ€tze.

Bronze fĂŒr Slalomspezialist Tim Beier (Foto: WSC Luzin Feldberg e.V.)

Mit Tim Beier war auch der Slalomspezialist des Vereins mit nach Halle gereist. Nach einer schweren Verletzung im letzten Jahr, einem langen Weg der Regeneration und neuem Aufbautraining in der Saison war es schon etwas besonderes ihn in dem Jahr bei einem nationalen Titelevent auf dem Wasser zu sehen. Er ging in der offenen und leistungsstĂ€rksten Klasse an den Start. Mit 1,5 Bojen im Vorlauf und 0,5 Bojen im Finale bei der 12m-Leine mit maximaler Bootsgeschwindigkeit von 58 km/h hat er nahezu sein Vorjahrsniveau erreicht und wurde dafĂŒr mit einem Platz auf dem Podest und einer Bronzemedaille entlohnt.

Und als ob das Schicksal seine HĂ€nde im Spiel gehabt hat, erreichte auch sein Vater Toni Beier im Slalom einen Medaillenrang. Als Trainer, Sportwart und Wettkampforganisator im eigenen Verein bleibt manchmal wenig Zeit fĂŒr eigenes Training. Als Betreuer fĂŒr die WSC-Jugend zu diesem Event mitgereist, wollte er sich jedoch unbedingt auch auf den Ski stellen und es in der ersten Seniorenklasse 35 +m den Konkurrenten schwer machen. Dies gelang ihm und er wurde mit Bronze belohnt. Lohn war zudem auch der Medaillenspiegel des WSC Luzin Feldberg.

Das nÀchste Event wird dann am zweiten Septemberwochenende wieder auf dem Feldberger Haussee stattfinden. Mit dem Otti-Cup hat dann der ganz frische Nachwuchs in der Wasserskiszene die Chance, sich auf dem noch warmen heimischen Wasser im Wettkampf zu versuchen.

Text: Andreas Scholz, WSC Luzin Feldberg

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