Nachgefragt beim RT-Cup Wismar e.V.

Ende August ist in Wismar traditionell Beachvolleyball-Zeit – seit nunmehr 20 Jahren. Nicht irgendwo, sondern auf dem historischen Marktplatz. Auch in diesem Jahr war der Zuspruch zum Round Table-Cup wieder groß, gab es spannende Spiele und würdige Sieger. Nachgefragt beim Mit-Organisator Björn Rennpferd.

Wieder ein voller Erfolg: der 20. RT-Cup. FOTO: © RT-Cup Wismar e.V.

Interview

Björn Rennpferd über den RT-Cup 2018, die besonderen Herausforderungen und die Entwicklung in den letzten Jahren.

„Die Teams spielen für gemeinnützige Zwecke…“

Frage: Der RT-Cup 2018 in Wismar ist wieder Geschichte. Wie viele Teams nahmen teil? Wer setzte sich letztendlich durch?

Björn Rennpferd: Es gab 36 Anmeldungen. Leider konnten wir aber aus Platzgründen nur mit 32 Mannschaften spielen. So wurden 4 Mannschaften zu „Nachrückern“. Ein Nachrücker-Team konnten wir dann auch tatsächlich mitspielen lassen. Die wieder sehr starke Mannschaft „Ohne Witz“ verteidigte ihren Vorjahressieg in der Goldrunde. Die erstmals gespielte Silberrunde ging hingegen  an „Beach Bang Theory“.

Frage: Es soll ja einige Sportfreunde geben, die den RT-Cup in Wismar nicht kennen. Welche Idee, welches Anliegen steckt dahinter?

Björn Rennpferd: Na ja, wir sind einmal vor 20 Jahren mit drei Mannschaften aus Wismar gestartet. Dabei ging es mehr „um Gaudi“. Heute kommen fast 40 Teams aus ganz MV. Dieses verdanken wir allein „Mund-Propaganda“. Das ist für uns ein Zeichen, dass wir alles richtig machen und nicht noch unnötig Geld in Werbung stecken müssen. Wir wollen mit unserem Turnier Geld erwirtschaften, welches dann wieder zu einhundert Prozent in viele gemeinnützige Zwecke fließt.

Das Team “Ohne Witze“ verteidigte seinen Titel. FOTO: © RT-Cup Wismar e.V.

Frage: Der RT-Cup besteht ja nicht nur aus einem sportlichen Teil… Wie sah das diesjährige Rahmenprogramm aus?

Björn Rennpferd: Stimmt, Der RT-Cup ist weiter am Wachsen und besteht bereits aus zwei Teilen. In Zukunft kommt sogar noch ein dritter Teil hinzu. Zum ersten ist es natürlich unser Beachvolleyballturnier (RT-Cup) von 9:00 Uhr bis circa 19:00 Uhr. Direkt im Anschluss gibt es dann unsere „Beachparty“. In diesem Jahr übernahm diesen Part die Live-Band „Revoc“ und Ostsee-Welle-DJ Chrisian Renz. Am Sonntag kam dann erstmalig ein Kubb-Turnier hinzu.

Frage: Welche logistischen Herausforderungen brachte der RT-Cup 2018 mit sich? Wie viel Sand musste auf den Marktplatz transportiert werden? Woher stammt der eigentlich?

Björn Rennpferd: Es ist natürlich immer eine Herausforderung, einen halben Hektar Marktplatz mit Leben zu füllen. So haben wir über 400 Tonnen Kies aus einer 18 Kilometer entfernten Kiesgrube heranholen müssen. Der musste dann eben auf den Marktplatz verteilt werden. Natürlich muss das Ganze dann auch wieder beräumt werden. Von den anderen Dingen fange ich gar nicht erst an. Es ist auf alle Fälle eine „Heiden-Aufgabe“.

Letzte Frage: Wer machte sich um den RT-Cup 2018 besonders verdient?

Björn Rennpferd: Das kann man gar nicht so sagen. Denn eine derartige  Organisation ist immer eine Team-Aufgabe. Es haben sich so ziemlich alle Mitglieder des RT-Cup-Wismar e.V. mit großem persönlichen Engagement ordentlich ins Zeug gelegt. Natürlich darf man auch die Sponsoren nicht vergessen. Ohne deren finanzielle Hilfe ein Turnier in dieser Größe gar nicht machbar wäre.

Daher bedanken  wir uns an dieser Stelle gern bei allen Mitwirkenden. Um aber nur einige zu nennen –  bei allen aktiven Teilnehmern, dem RT-Cup-Team, Dewenter-Tiefbau, VR-Bank, Malteser-Hilfsdienst, Krebs-Gruppe, Klewe-Bau, EGGER Holzwerkstoffe, AWUS-Autohaus, AOK-Krankenkasse und und und. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder!

Vielen Dank und weiterhin maximale Erfolge mit dem RT-Cup!

M. Michels

Sieg für das Team „Beach Bang Theory“ in der Silberrunde. FOTO: © RT-Cup Wismar e.V.