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Hansa Rostock liegt aktuell auf dem 5. Platz in der 3. Liga. Auch wenn die Verantwortlichen das Thema Aufstieg schon vor geraumer Zeit abgehakt haben, ist die Hoffnung bei den Fans noch nicht komplett gestorben. Welche Chance hat Hansa realistisch betrachtet noch in Sachen Zweitliga-Aufstieg?

Lizenz: CC BY-SA 3.0; Fotograf: Rajko Grawert/Mecklenbörger

Im vergangenen Sommer herrschte so etwas wie eine Aufbruchstimmung bei Hansa Rostock, sowohl die Verantwortlichen als auch die Spieler hatten den Aufstieg in die 2. Bundesliga als Saisonziel ausgegeben. Sieben Spieltage vor dem Ende der Saison sieht die Realität leider etwas anders aus, Rostock liegt auf derzeit Rang 5 und hat zehn Punkte Rückstand auf einen Relegationsplatz.

Hansa-Coach Jens Härtel hat das Thema Aufstieg bereits Mitte März nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Halleschen FC abgehakt. Wir werfen einen Blick auf das Restprogramm der Kogge und schauen ob tatsächlich keinerlei Hoffnung mehr besteht.

Das Restprogramm ist machbar

Sieben Spiele wird Hansa Rostock in den verbliebenen knapp 6 Wochen in der 3. Liga noch absolvieren und schaut man sich das Restprogramm der Blau-Roten an, wird man schnell feststellen, dass durchaus noch eine kleine Chance besteht den 10 Punkte-Rückstand auf Rang 3 aufzuholen. Auch das Online Portal https://bundesliga-tipps.info hat Rostock noch nicht komplett abgeschrieben in Sachen Aufstiegsrennen.

Vier der letzten sieben Spiele bestreitet Rostock gegen Abstiegskandidaten, gegen Köln, Jena, Lotte und Aalen sind Siege absolute Pflicht. Spannend wird es zu sehen wie man sich am 36. Spieltag im Topspiel auswärts gegen Tabellenführer Osnabrück präsentiert. Auch das Spiel in Kaiserslautern wird sicherlich kein Selbstläufer. Sollte man in diesen Spielen jedoch bestehen, kann man durchaus noch ein Wörtchen mitreden beim Thema Aufstieg. Schade ist die Tatsache, dass man gegen keinen direkten Konkurrenten mehr spielt, z.B. gegen Karlsruhe oder Wehen Wiesbaden.

Trainer Härtel wollte für den Saison-Endspurt keine Prognose abgeben. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Zwickau zeigte er sich jedoch zurückhaltend: „Wir werden jetzt einfach versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Und dann sehen wir mal, was passiert.“

Auch wenn es sportlich diese Saison nicht für den Aufstieg reichen sollte, wird man in der Saison 2019/2020 neu angreifen. Finanziell steuert der FCH mit einem Zuschauerschnitt von 12.500 auf eine Rekordsaison hin. Damit hat man eine gute Ausgangslage für die Zukunft und wird ggf. im Sommer nochmals in den Spielerkader investieren um die Qualität nochmals zu steigern.