Heimniederlage gegen Schalke 04

Rostock Seawolves BasketballDie ROSTOCK SEAWOLVES haben am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen den FC Schalke 04 Basketball mit 70:74 (27:37) verloren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit kĂ€mpften sich die Wölfe zurĂŒck und drehten das Spiel, doch letztlich mussten sie sich in einer spannenden Schlussphase geschlagen geben. Martin Bogdanov und Kalidou Diouf waren mit je zwölf Punkten die besten Rostocker KorbjĂ€ger. Rostock rutschte nach der dritten Niederlage in Folge auf den 13. Tabellenplatz ab.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen FC Schalke 04 Basketball 70:74 (27:37)

Eine Woche nach der deutlichen 70:114-Niederlage des FC Schalke gegen Chemnitz erwischten die Königsblauen den besseren Start vor 3.020 Zuschauern in der StadtHalle Rostock. Die SEAWOLVES lagen 0:9 zurĂŒck, ehe Michael Jost nach ĂŒber drei gespielten Minuten die ersten Rostocker ZĂ€hler einnetzte. Nach einem Dreier von GĂ€ste-Guard Thomas Szweczyk lagen die Wölfe etwas spĂ€ter sogar zweistellig zurĂŒck (5:16, 6. Min). Ballverluste, Abstimmungsprobleme und eine schwache Wurfquote zeugten von einem verpassten Start der SEAWOLVES. 14:22 hieß es nach dem Durchgang, den Malik Pope mit einem Volleyball-Block beendete – einer der wenigen Höhepunkte einer glanzlosen ersten HĂ€lfte.

Zwar griff die Rostocker Verteidigung vor der Halbzeit besser. Doch nachdem sich die Gastgeber, u.a. dank der Energieleistung von Donte Nicholas, auf 22:22 herangearbeitet hatten, fingen sie sich erneut einen Lauf. Schalke nutzte einen 12:2-Zwischenspurt, um mit einem zweistelligen Vorsprung (27:37) in die Pause zu gehen.

Nach elf FehlwĂŒrfen von jenseits der Dreipunktelinie traf Jost im dritten Viertel den ersten Dreier fĂŒr Rostock. Haris Hujic sorgte mit acht Punkten dafĂŒr, dass die Wölfe im Spiel blieben. Mit einem 50:52-RĂŒckstand aus Sicht der Hausherren ging es ins Schlussviertel.
Grant Sitton sorgte mit zwei Dreiern in Folge fĂŒr die erste Rostocker FĂŒhrung des Abends (57:54, 32. Min). Pope baute den Rostocker Vorsprung nach einem Dreier auf sechs ZĂ€hler (64:58, 35. Min) aus. Anschließend ĂŒbernahm der Schalker FlĂŒgelspieler Lavon Hightower Verantwortung und schulterte zusammen mit Courtney Belger die Schlussoffensive der GĂ€ste. Die SEAWOLVES trafen ihre WĂŒrfe nicht, auf der Gegenseite verwandelte Schalke 04 eiskalt seine FreiwĂŒrfe und beendete die Negativserie gegen Rostock nach zuletzt fĂŒnf verlorenen Spielen in Folge.

SEAWOLVES-Coach Milan Ć kobalj nach dem Spiel: „Gratulation an Schalke und Coach Wilder. Bei einer Wurfquote von 39 Prozent ist es sehr schwer, ein Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine sehr schwache erste Halbzeit, in der wir nichts von außen und kaum unter dem Korb getroffen haben. Die Defensive hat heute etwas besser funktioniert, doch jetzt ist es an uns, eine Reaktion in den nĂ€chsten Spielen zu zeigen und die Probleme abzustellen.“

FĂŒr die SEAWOLVES folgen nun zwei AuswĂ€rtsspiele (27.10. in Heidelberg, 31.10. in Paderborn), ehe sie am 3. November um 16:00 Uhr die Artland Dragons in der StadtHalle Rostock empfangen. Tickets sind online erhĂ€ltlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

ViertelstÀnde (HRO-S04): 14:22, 13:15, 23:15, 20:22

Punkteverteilung

Rostock: Adams (1), Alte (1), Bogdanov (12), Buchholz (nicht eingesetzt), Diouf (12), Hujic (8), Jost (10), Marin (0), Nicholas (10), Pope (9), Sitton (7), Ć kobalj (nicht eingesetzt).

Schalke 04: Belger (11), Dunn (9), Hightower (11), Jean-Louis (3), Joos (10), Rohwer (2), Spencer (3), Szewczyk (11), Touray (14).

Quelle: EBC Rostock

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