Der gebürtige Schweriner Peter Kretschmer mit dabei

Nach der ersten Runde der internationalen WM-Qualifikation am vergangenen Wochenende in Szeged steht ab morgen (ab 2.Juni, bis 4.Juni) für die DKV-Rennkanuten beim Weltcup in Belgrad die 2. internationale  Qualifikationsregatta auf dem Programm. Dabei muss ein Großteil der Mannschaft noch die Nominierungskriterien für die WM erfüllen.

In Szeged hatten dies bereits der siegreiche 500m-K4 der Herren mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) sowie die Bronzemedaillengewinner im C2 über 1000m Peter Kretschmer (Leipzig) und Yul Oeltze (Magdeburg) geschafft. Beide Boote sind auch in Belgrad wieder am Start und werden versuchen, ihre Leistung von Szeged im Feld der internationalen  Konkurrenz erneut zu bestätigen.

Insbesondere der Herren-K4 hatte nach einer Rekordfahrt von Szeged angedeutet, noch Reserven zu besitzen. So meinte Ronald Rauhe, „Dienstältester“ im Herren-Team, nach der Siegerehrung in Szeged: „Wir haben alle irgendwo noch Potenzial und jeder von uns weiß, woran er noch arbeiten kann und muss. Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe, weil wir da schauen können, wo wir uns noch verbessern können.“

Gespannt sein darf man auch auf Doppel-Olympiasieger Sebastian Brendel. Der Potsdamer geht nach der verpassten Qualifikation im C2 in Szeged nun in Belgrad wieder im C1 über 1000m an den Start und trifft da voraussichtlich wieder auf den Sieger des 1. Weltcups von Montemor Martin Fuksa (CZE). In Belgrad haben zudem auch die Canadier-Damen des DKV ihren ersten Weltcup-Auftritt in diesem Jahr.

Darüber hinaus ist die Einsatzkonzeption des DKV-Teams für Belgrad weitgehend identisch mit der von Szeged. Bei den Kajak-Damen startet die K4-Silbermedaillengewinnerin von Rio Steffi Kriegerstein (Dresden) zusätzlich im K1 über 500m und in den beiden K4 kommt es zu einem Tausch zwischen Tabea Medert (Potsdam) und Katharina Köther (Essen).

Im Kajak der Herren tritt Timo Haseleu  (Potsdam) zusätzlich im K1 über 200m an, im K2 über 500m bilden nunmehr Max Zaremba (Potsdam) und Kostja Stroinski (Berlin) ein Duo und im K2 über 1000m vertreten neben den amtierenden Europameistern Marcus Groß (Berlin) und Max Hoff (Essen) auch Kai Spenner (Essen) und Tamas Gecsö (Potsdam) die deutschen Farben.

Pressemitteilung / Deutscher Kanu-Verband