Schweriner Funktionär konzentriert sich auf Aufgaben beim SSC Palmberg Schwerin

Michael Evers konzentriert sich auf Aufgaben beim SSC Palmberg Schwerin. | Foto: Robert Felgentreu

Nun ist es offiziell. Mit der virtuellen Volleyball-Bundesligaversammlung hat der langjährige VBL-Präsident Michael Evers sein Amt agegeben. Evers, der seit 2006 Vorsitzender der Deutschen Volleyball-Liga und seit 2014 VBL-Präsident war, organisierte in den vergangenen 15 Jahren maßgeblich die Professionalisierung des Liga-Verbandes mit.

Eine der sicherlich einschneidendsten Veränderungen kam 2013 mit der Einführung des „Masterplans“. Der Deutsche Amateursport Volleyball sollte sich professionalisieren. Damit standen für die Bundesligavereine der Herren- und Damen enorme Investitionen an – neben die eigene Mannschaft in die gesamte Infrastruktur, in moderne Arenen, in Geschäftsstellen aber auch in das Liga-Center. Die anfänglichen Widerstände der Clubs aufgrund der finanziellen Belastung sind einer gelebten Selbstverständlichkeit gewichen. Mittlerweile profitieren die Vereine vom Produkt DVL.
Ab dem 1. Juli 2021 wird eine neue Strukturreform in Kraft treten. Sie „wird der VBL einen neuen Schub geben“, so Evers. Allerdings werden sich andere der Aufgabe stellen.

Dem SSC Palmberg Schwerin wird Evers aber noch eine Weile treu bleiben. Weiterhin als dessen Manager. „Wenn Sie die Schweriner fragen, werden die sagen, gut, dass du dich jetzt endlich mal um uns kümmern kannst“, erzählt der 62 Jährige im DVL-Interview und sagt weiter: „Beruflich darf ich noch ein bisschen arbeiten und habe auch noch Ziele. Zum einen den Umbau der Halle und dann den Bau eines Vereinsheims. Wenn das fertig ist, sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und ich werde mich auch in Schwerin langsam vom Felde machen.“

Neben Michael Evers gibt auch VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung sein Amt auf. Nach acht Jahren Volleyball-Bundesliga wird dieser in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

red