Am Sonntag geht der Rostocker als einer der Mitfavoriten beim Rennen in Elsinore auf der Ironman-70.3-Distanz an den Start

Michael Raelert beim Rennen in Elsinore. Foto: © James Mitchell Photography

Elsinore. Mit Zuversicht startet Michael Raelert am Sonntag bei der Ironman 70.3 European Championship Elsinore. Im vergangenen Jahr gewann der Rostocker bei dem Wettkampf in Dänemark seinen dritten EM-Titel nach 2010 und 2012. „Ich bin guter Dinge, dass ich auch am Sonntag eine ordentliche Leistung abliefern kann“, sagt Michael Raelert vor seinem dritten Wettbewerb dieser Saison. „Die ersten beiden Rennen auf dieser Distanz liefen in den vergangenen Wochen noch nicht so, wie ich es mir persönlich erhofft hatte, aber ich denke, dass ich mich in Elsinore steigern kann.“

Am Sonntag sieht sich Michael Raelert in Dänemark einem starken Feld gegenüber. Zahlreiche namhafte Athleten haben sich angekündigt für den kontinentalen Titelkampf. Darunter sind schnelle Mittelstreckler, die bereits beim Schwimmen sehr offensiv unterwegs sein werden, und auch einige sehr gute Langdistanzler. Der Schwede Patrik Nilsson, Bart Aernouts aus Belgien, die Deutschen Maurice Clavel und Florian Angert sowie der Schweizer Ruedi Wild, Adam Bowden aus Großbritannien oder auch Michael Weiss (Österreich) gehören zu den Mitfavoriten. „Ich muss gleich von Beginn an hellwach sein“, sagt Michael Raelert.

Gerne würde Michael Raelert in Elsinore auf der Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen seinen vierten EM-Titel feiern. „Gerade beim Laufen möchte ich mich weiter steigern“, blickt er voraus. „Im Wasser und auf dem Rad war es in den letzten Wochen schon okay, jetzt möchte auch ich in der letzten Disziplin besser werden.“ Der Gewinn des vierten EM-Titels wäre ein historisches Resultat, für das Michael Raelert alles geben möchte.

Quelle: Team Raelert-Brothers