Pünktlich in den Herbstferien erklang der Startschuss für die Ferienfreizeit der Laager Laufgruppe. Wieder einmal hatten engagierte Erwachsene Erholungsurlaub für die sportlichen Tage genommen oder einfach angefallene Überstunden abgebaut.
Während die leistungsorientierten Kinder und Jugendlichen ein kleines Trainingslager zelebrierten, durften die etwas weniger ambitionierten Kinder in der Recknitzsporthalle zeigen, was in ihnen steckt. Es wurde um jeden Meter und jede Sekunde gekämpft. Immer für das Team und auch für sich selbst. Vielen Kindern fehlte zu Beginn der Teamwettkämpfe schlicht der Mut, sportliche Entscheidungen zu fällen. Doch Mut lässt sich erlernen und trainieren. Der Kampfrichterwart des SC Laage, Andreas Heise, erklärte Eltern und Großeltern in vielen Gesprächen: „Ihr Kind sollte zu einer selbstbewussten Persönlichkeit heranwachsen, das weiß, was es will. Diese Spiele können dabei helfen, sich selbst wahrzunehmen, über Gefühle zu sprechen, mit Wut und Aggression umzugehen, einfach mutig zu werden.“
Insgesamt ging es den Organisatoren darum, dem Bewegungsmangel der Kinder entgegen zu treten und eventuelle Talente zu sichten. Gemeinsam genossen die 7-16-jährigen auch die Pausen mit Obst, Tee und Wasser, großzügig bereitgestellt Freunden und Förderern des Clubs.
Mit dieser Ferienfreizeit beteiligte sich der Sportclub Laage an der bundesweiten Mitmach-Initiative, „Kinder stark machen“, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Deren Ziel ist eine frühe Suchtvorbeugung. Durch die Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung ihrer Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sollen Kinder und Jugendliche lernen, auch gegen Gruppendruck „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art zu sagen.
Abschließend gilt, neben der Stadt Laage, die die Sporthalle kostenlos zur Verfügung stellte auch den engagierten Förderern des SC Laage ein besonderer Dank. Ohne deren großzügige Unterstützung wäre die Durchführung einer solch arbeitsaufwendigen Aktion nicht möglich. Denn neben einem guten Mittagessen und der hochwertigen Pausenversorgung gehörte auch eine würdige Auswertung und Verabschiedung am Ende der sportlichen Tage zur Veranstaltung. Alle Mädchen und Jungen konnten nach der sportlichen Aktion einen Erinnerungspokal und eine Urkunde mit nach Hause nehmen.

AST


Das Foto zeigt die Teilnehmer der Ferienfreizeit.
Foto: Maja Eichler