MV-Duelle in der Kegel-Bundesliga

Zum ersten MV-Duell in der Kegel-Bundesliga kam es am Wochenende in Neubrandenburg. Dort trägt Aufsteiger Mühlenwind Woldegk seine Heimspiele aus. Die Partie begann sehr ausgeglichen. Tobias Oergel und Joachim Rasch starteten für Stralsund gegen Dewald und Lepczyk. Rasch hatte etwas zu kämpfen kam am Ende aber auf 890 Holz, genauso viel wie Lepczyk. Dewald war mit 906 auch nur drei Holz besser als Oergel. So ging es relativ ausgeglichen in den zweiten Durchgang. Dort trafen Manfred Dill und Florian Kutz auf Hoffmann und Krienke. Hier konnten die erfahreneren Stralsunder die Nervosität der Gegenspieler ausnutzen. Mit 904 und 911 Holz setzten Dill und Kutz ein Ausrufezeichen gegen 889 und 895 Holz und brachten die Stralsunder in Führung. Gegen die starken Jahnke-Brüder auf Woldegker Seite mit 904 Holz für Henry und 908 Holz für Johannes fanden Torsten Hochmann und Christian Ziems jedoch die passende Antwort. Hochmann markierte mit 912 Holz das Tageshöchstholz und Ziems machte mit 900 Holz gut mit. So reichte der Vorsprung und die Stralsunder konnten mit 5392:5420, 33:45 und somit 0:3 ihren ersten Auswärtssieg der Saison einfahren.

Torsten Hochmann überzeugte am Samstag mit dem Tageshöchstholz. (Foto: KV „Hansa“ Stralsund)

Das sollte am Sonntag im zweiten MV-Duell in Stavenhagen nicht so einfach werden. Obwohl die Stavenhagener Strese (859) und Skriwanek (875) bereits zu Beginn mit ihrer Bahn haderten, konnten sie Joachim Rasch und Tobias Oergel mit 857 und 853 Holz nur schwer mithalten. Auch in der Mittelachse fanden Manfred Dill (867) und Florian Kutz (854) kein Rezept gegen die Soliden Ergebnisse von Irrgang (872) und Zaluski (869). So war in der Schlussachse auch der Zusatzpunkt bereits in Weite Ferne gerückt. Christian Ziems hatte Schwierigkeiten und beendete sein Spiel mit 846 Holz und auch die 874 Holz von Torsten Hochmann reichten gegen den Tagesbesten Ast (879) und Wermann (861) nicht, um etwas Zählbares mit nachhause zu nehmen. So gewann der Mitfavorit um den Staffelsieg Stavenhagen mit 5215:5151, 51:27 und somit 3:0.

Für die Stralsunder stehen nun die nächsten Heimspiele an. Am 9. und 10. November geht es auf der Stralsunder Bundeskegelbahn gegen Sparta/KSG und EBT Eintracht Berlin. Zuschauer sind wie immer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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