Nahtlos an Januar-Erfolge ankn├╝pfen

Mit sechs Siegen in sieben Spielen lief der Januar gut f├╝r den SSC Palmberg Schwerin. Im Februar stehen nun vier der letzten f├╝nf Matches der Bundesliga-Hauptrunde an, dazu ein Ausw├Ąrtsspiel im Europapokal. Chefcoach Felix Koslowski im Interview zum Stand der Dinge.

Felix Koslowski: Nahtlos an Januar-Erfolge ankn├╝pfen. (FOTO: Eckhard Mai)

Felix Koslowski, sind Sie zufrieden mit dem ersten Monat 2018?
Ja. Wir hatten ein bisschen Schwierigkeiten im Dezember und am Jahresanfang, die Heimniederlage gegen Vilsbiburg hat echt wehgetan. Aber wir haben uns wieder in den Tritt reingespielt, haben wieder an Selbstbewusstsein gewonnen, die Spielerinnen haben ihre Individualqualit├Ąt gesteigert und wieder aufs Feld gebracht, wie zuletzt in Potsdam (3:0 am 31. Januar, Anm. d. Red.), wo wir sehr guten Volleyball gespielt haben. Wir sind wieder auf einem hohen Niveau, das ist alles sehr positiv.

Welche Erfahrungen haben die Mannschaft besonders gepr├Ągt?
Durch die Niederlagen hatten wir hier und da mal Reibung, weil man nat├╝rlich Erfolg haben will. Das war ein Prozess, den wir alle zusammen durchleben mussten. Der hatte sich letztlich aber auch aus der fehlenden gemeinsamen Saisonvorbereitung ergeben, weil wir uns erst kennenlernen mussten, vorher auch keine Stresssituationen proben konnten. Da haben wir jetzt hart trainiert, im Training viel Druck gemacht, das hat auch mal wehgetan. Auch durch die vielen Spiele war das schon ein anstrengender Monat.

Geht der SSC jetzt also eher erm├╝det durch die Anstrengungen in den Februar oder doch befl├╝gelt durch die Erfolge?
Wir konzentrieren uns auf die Siege, die nach den harten Wochen wichtig f├╝r uns waren, gehen also zuversichtlich weiter. Wir wollen im Februar nahtlos da weitermachen, wo wir im Januar aufgeh├Ârt haben. Wenn wir in Erfurt drei Punkte holen k├Ânnen, haben wir am 14. Februar (20 Uhr in der Palmberg Arena/ab 20:25 Uhr auf Sport1, Anm. d. Red.) die Chance, an Dresden vorbeizuziehenÔÇŽ

Nach Erfurt am Samstag, 3. Februar und Yuzhny (UKR) im Europapokal am Dienstag, 6. Februar haben Sie eine Woche spielfrei. Wie nutzen Sie die?
Zur Regeneration, die wird n├Âtig sein, und dann zur individuellen Spielvorbereitung auf Dresden. Nat├╝rlich arbeiten wir auch noch weiter an einzelnen Dingen wie unser Annahme- und Abwehrsystem. Aber generell ist das jetzt eine Phase, wo man nicht mehr viel allgemein machen kann, sondern die verschiedenen Spielsysteme festigt und spezifisch auf den Gegner abstimmt. Wichtig ist, dass wir gesund und fit bleiben und die Konstanz, die wir im Training schon sehr gut schaffen, auch in jedem Spiel umsetzen k├Ânnen.

Wenn man wei├č, dass die Meisterschaft letztlich erst in den Playoffs entschieden wird, sind da diese letzten Spiele auf der Zielgeraden der Hauptrunde schon mehr ein Training f├╝r die entscheidende Saisonphase?
Die beste Vorbereitung auf die Playoffs sind eine gute Platzierung in der Hauptrunde und Siege, die uns Selbstbewusstsein geben. Daf├╝r k├Ąmpfen wir klar im Hier und Jetzt. Mit Gegnern wie Dresden, M├╝nster und Wiesbaden bekommen wir nat├╝rlich schon einen Vorgeschmack auf das Playoffs-Niveau.

 

Vorschau
Das finale Hauptrundenspiel erwartet den SSC am 10. M├Ąrz in Stuttgart.
Sollte am Dienstag gegen Yuzhny der Einzug ins Viertelfinale des CEV Cups gelingen, wird das entsprechende Heimspiel in der Palmberg Arena am Donnerstag, 1. M├Ąrz um 19 Uhr ausgetragen. Der Start des Ticketverkaufs wird auf www.schweriner-sc.com und unter facebook.de/SSCPalmbergSchwerin noch bekannt gegeben.

Text: Kathrin Wittwer/SSC

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