BERLIN. Coach Michal Bezouska wusste im Vorfeld der letzten Auswärtspartie der Vorrunde, dass die Inline-Skaterhockey-Männer der Rostocker Nasenbären es schwer haben würden, beim Tabellennachbarn SG StraTuS Berlin die Partie erfolgreich abzuschließen. Bei tropischen Temperaturen unter einem Zeltdach hatte der Rostocker Kader doch mächtig zutun, um letztendlich mit 12:7 (1:1, 3:3, 8:3) zu gewinnen. Die Nasenbären waren nur mit Junioren-Torhüter Paul Burow sowie mit sieben Feldspielern in die Hauptstadt gereist.

Nach dem 1:1 im ersten Spielabschnitt und dem 3:3 im zweiten Drittel begann die Partie im letzten Teil wieder von vorne. Hier konnten die Nasenbären-Cracks dann aber schnell drei Treffer zum 7:4 (50.) und mit drei weiteren Toren in der 58. Minute fast im Sekundentakt bis zum 11:7 allen entscheiden. „Unsere Mannschaft biss sich regelrecht zum Sieg durch“, atmete der Rostocker Trainer nach dem Schlusssignal tief durch. „Eine stark kämpfende und geschlossen agierende Truppe war letztendlichen die Grundlage für den Sieg. Alle Feldspieler beteiligten sich mit Toren und Vorlagen an unserem Erfolg.“

Vor dem letzten Staffelspiel am 17. August gegen Tabellenführer Red Devils Berlin in eigener Halle nehmen die Rostocker Nasenbären mit 18 Punkten aus sieben Begegnungen den zweiten Platz in der Gruppe B ein. Wenn alles so bleibt, dann spielen die Rostocker das Play-Off-Viertelfinale gegen die Spreewölfe Berlin am 24. August in eigener Halle und dann gleich einen Tag später in der Hauptstadt.

Die Nasenbären können unter einer Voraussetzung sogar noch Staffelerster werden. Dazu muss das Rückspiel gegen die Reserve der Roten Teufel aus Berlin mit 11 Toren Vorsprung gewonnen werden.

Rostocker Nasenbären: Paul Burow – Christian Ciupka (2 Tore/3 Vorlagen), Andreas Schultze (3/2), Tom Tackmann (0/2), Eric Tackmann (2:0), Thomas Laatz (2/1), Toni Schulze (2/1), Valeriy Guts (1/3).

kudr