Der Sieg im Pre-Playoff-„Heimspiel“ in der Hamburger q.beyond Arena gegen Herford bedeutet Erreichen der Playoffs!

Mit 5:4 (0:1, 3:1, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Mittwochabend ihr Pre-Playoff-„Heimspiel“ in der Hamburger q.beyond Arena gegen den Herforder EV. Damit treffen sie in den Playoffs im Viertelfinale auf die bis dato stärkste Vertretung der Oberliga Nord 2020/21, die Hannover Scorpions. Neben Constantin Koopmann konnten am Mittwoch nach Knieverletzung auch Routinier Lukas Koziol und vom Förderlizenz-Partner Lausitzer Füchse Weißwasser Verteidiger Moritz Raab mitwirken.

Rostocker Eishockey Club e.V.

Piranhas gewinnen 5:4 gegen Herford

Die „Gastgeber“ taten sich in einem ausgeglichenen ersten Drittel im Gang nach vorn schwer und lagen letztlich mit 0:1 hinten.  REC-Vizepräsident Christian Trems: „Noch läuft es bei uns nicht so gut. Wir wirken teilweise zu nervös und fahrig. Leider macht Herford mal wieder durch die Reihe von Routinier Björn Bombis das Tor. Wir müssen uns definitiv steigern.“ Und das taten die „Gastgeber“: 3:1 endete der Mitteldurchgang. Durch zwei wunderschön herausgespielte Tore von Matthew Pistilli innerhalb von drei Minuten (seine Saisontore 26 und 27) drehen die Piranhas die Partie. Nach dem 2:2 sorgte Constantin Koopmann umgehend für die erneute Führung.

Christian Trems: „Der Druck auf beide Mannschaften wächst nun spürbar. Wir konnten durch zwei herrliche Treffer von Matthew das Spiel drehen und haben uns auch durch den Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Gut, dass wir mit einer Führung ins Schlussdrittel gehen. Es wird eng bleiben – wir müssen die Nerven behalten.“ Zwar büßten die Rostocker die 4:2-Führung noch ein, doch in der Verlängerung hatten sie die besseren Nerven: Nach 15 Minuten Eis-Aufbereitung wären noch einmal volle 20 Minuten gefolgt, es sei denn, eine der beiden Mannschaften würde ein Tor erzielen. Das war nach bereits 61 Sekunden der Fall: Ausgerechnet der zurückgekehrte Koziol sorgte für den Sieg des REC!

Damit stehen die Piranhas wie bereits in der vergangenen Saison in den Playoffs! Christan Trems: „Mega-Erleichterung bei der Mannschaft, alles, was jetzt kommt, ist Zugabe. Gegen die Scorpions ist alles möglich.“

REC Piranhas: Velm (Meder) – Becker, Noack, Raab, Morgan, Seckel, Gerstung – Voronov, von Ungern-Sternberg, Dunbar, Müller, Bauhof, Stopinski, Pauker, Pistilli, Schubert, Koziol, Koopmann (nur Brockelt fehlte wegen Schulterverletzung)

Tore: 0:1 Bombis (16.), 1:1 Pistilli (30./Vorlagen: Morgan, Dunbar), 2:1 Pistilli (33./von Ungern-Sternberg, Noack), 2:2 Rinke (34.), 3:2 Koopmann (35./Pauker, Koziol), 4:2 von Ungern-Sternberg (43./Pistilli), 4:3 Rinke (44.), 4:4 Rinke (48. – in Überzahl), 5:4 Koziol (62./Noack)

Strafminuten: Rostock 12, Herford 8

Autor: Arne Taron, REC