0:4 (0:1, 0:1, 0:2) gegen Tabellenführer Tilburg Trappers – die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Sonntag auch ihr zweites Wochenend-Spiel in der Oberliga Nord.

Am Freitag hieß es bei den Hannover Scorpions 3:9, und Trainer Christian Behncke meinte: „Wir zeigten starke zehn Minuten (und führten 2:0 – d. Red.), fielen dann aber in Muster, die wir eigentlich nicht mehr sehen wollten. Wir waren immer einen Schritt langsamer. Das Ergebnis ist leider auch in dieser Höhe völlig verdient. Ich hoffe, dass die Mannschaft am Sonntag eine Antwort gibt und unseren Fans zu Hause einen Kampf zeigt, bei dem man die Leidenschaft und den Kampfgeist der ersten Saisonspiele wieder erkennt. Ich verlange von der Mannschaft, dass sie sich an ihre Stärken erinnert und diszipliniert defensiv spielt.“

Am Sonntagabend lag der REC, der neben Tim Junge und Marvin Krüger zusätzlich auf Roman Tomanek (Fußverletzung) verzichten musste, nach dem ersten Drittel absolut unverdient 0:1 hinten. Er hatte ein deutliches Chancenplus. So knallte Constantin Koopmann den Puck an die Lattenunterkante (10.), Tom Pauker beförderte ihn aufs Tornetz (15.). Pauker schoss außerdem knapp vorbei (4.), Tomas Kurka (16.) und Viktor Beck (20.) scheiterten am Keeper – und Tilburg konterte zum 0:1…

Vor allem zum Ende des Mitteldurchgangs machten die Piranhas wieder richtig Druck, doch sie konnten im Gegensatz zu den Trappers selbst zwei Überzahlsituationen nicht nutzen, hatten einfach kein Scheibenglück.

Mit dem dritten Tor war das Spiel entschieden, die Rostocker zeigten aber bis zum Schluss viel Einsatz.
„Das war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Freitag“, befand Coach Behncke. „Heute hat jeder gemacht, was er sollte. Vor allem im ersten Drittel fehlte uns aber das Glück, und wenn man die Tore nicht macht, wird es gegen eine so starke Mannschaft schwer.“

REC Piranhas: Schneider (Urbisch) – Miethling, Baumgardt, Gerstung, Hartmann, Kohl, Weist – Becker, Voronov, Rabbani, Beck, Richter, Koopmann, Pauker, Brockelt, Kurka

Tore: 0:1 Stempher (16.), 0:2 Loginov (24. – in Überzahl), 0:3 Stempher (45.), 0:4 Mitch Bruijsten (50.)

Strafminuten: Rostock 6, Tilburg 8

Zuschauer: 735

Autor: Arne Taronn / Rostocker Eishockey Club