Der Rostocker Eishockey-Club lässt am Sonntagabend mit einem 3:2 gegen das DEL2-Team Lausitzer Füchse aufhorchen.

Logo Rostock Piranhas | Rostocker Eishockey Club e.V.Die abschließende Partie im Nord-Ost-Pokal gegen Zweitligist Lausitzer Füchse aus Weißwasser ging am Sonntagabend in der heimischen Eishalle Schillingallee mit 3:2 (0:0, 0:1, 2:1) nach Penaltyschießen an die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs.

Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem kein Klassenunterschied zu sehen war. Bei ausgeglichenem Verlauf hatte der REC im ersten Drittel sogar leichte Chancenvorteile (6. Pistilli gehalten, 9. Pauker übers Tor, 14. Gerstung daneben). Erst zum Ende der ersten 20 Minuten konnte das DEL2-Team etwas mehr Druck aufbauen.

Dies setzte sich im Mitteldurchgang fort, in dem Weißwasser die torgefährlichere Mannschaft war, was sich in der Führung ausdrückte. Doch auch die Piranhas hätten das 1:0 erzielen können (z. B. 22. Gerstung mit Alleingang).

Im dritten Drittel kämpften die Rostocker wie entfesselt, überstanden auch eine längere 3:5-Unterzahl, kamen zweimal zum Ausgleich und waren im anschließenden Penaltyschießen auch mit dem Glück im Bunde: Goalie Leon Meder parierte fünfmal, den entscheidenden Treffer landete Jonas Gerstung.

REC-Coach Niels Garbe: „In einem am Ende hitzigen Spiel hatten wir das glückliche Ende für uns. Weil wir vor allem im dritten Drittel toll kämpften, ging es aber in Ordnung, dass wir das Spiel noch drehten. Schön, dass wir den Zuschauern diese Vergleiche mit starken Zweitligisten bieten konnten, bevor es jetzt erst mal ohne Publikum weitergeht.“

REC Piranhas: Meder (Strobel) – Becker, Gerstung, Frick, Seckel, Noack, Morgan, Junge – Voronov, von Ungern-Sternberg, Stopinski, Pistilli, Müller, Pauker, Brockelt, Stanley, Dunbar, Schubert

Tore: 0:1 Kerbashian (35.), 1:1 Stopinski (49./Vorlage: Pistilli), 1:2 Ross (57. – in Überzahl), 2:2 Pauker (59./ Konter)

Strafminuten: Rostock 14+20 (jeweils 10 für Pauker/unsportliches Verhalten und Morgan/Stockschlag), Weißwasser 6+20

Zuschauer: 812

Saisonstart in der Oberliga ohne Zuschauer

Regulär startet die Saison 2020/21 in der Oberliga Nord am Freitag (Beginn 20.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim Herforder EV. In ihrer ersten Heimpartie, aber wohlgemerkt aufgrund des verhängten Lockdowns vorerst alles ohne Zuschauer, treffen die Piranhas am Freitag, dem 13. November (Beginn 20 Uhr), auf die Hannover Scorpions.

Autor: Arne Taron / REC