Rostocker Oberligisten zeigten ein insgesamt gutes Spiel

Logo Rostock Piranhas | Rostocker Eishockey Club e.V.Nach dem 3:0 am Freitag bei den Icefighters Leipzig beendeten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs die Hauptrunde der Oberliga Nord 2019/20 am Sonntagabend in der Eishalle Schillingallee mit einem 2:4 (2:0, 0:1, 0:3) gegen den Herner EV.  „Hut ab vor der Leistung der Mannschaft – sie hat sich den Sieg absolut verdient. Jeder hat für jeden gekämpft, und wir blockten ohne Ende Schüsse. Besonders freute es mich für ,Urbi‘, der den ersten Shutout (kein Gegentor – d. Red.) der Saison feiern konnte. Und super wichtig, dieses gute Gefühl in die Spiele gegen Duisburg mitzunehmen“, sagte REC-Trainer Christian Behncke nach der Partie in Leipzig.

Gestern erzielten die Rostocker früh zwei Treffer und besaßen weitere gute Chancen (Gerstung/3., Becker an den Pfosten/6., Tomanek/8. und 14.), so dass das 2:0 nach dem ersten Drittel schmeichelhaft für Herne war, zumal die Gäste nur zu einer einzigen Möglichkeit kamen, und das auch erst nach einer Viertelstunde. Doch das sollte sich ändern. Im Mittelabschnitt kam der HEV, gegen den die Piranhas 2019/20 nie gewinnen konnten, besser in die Partie, hatte ein Chancenplus und schaffte, obwohl Keeper Urbisch mehrfach gut hielt, verdient den Anschlusstreffer. Doch auch die Gastgeber hatten weiterhin ihre Gelegenheiten, so durch Pauker (28./daneben).

Im letzten Drittel mischte der REC ebenfalls ordentlich mit (ein Tor von Kurka fand keine Anerkennung/46.), doch die Treffer erzielten nur noch die Gäste.
Christian Behncke: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir hätten vor allem im ersten Drittel noch ein, zwei Tore mehr machen müssen. Ärgerlich war die strittige Strafe gegen Jannik Weist vor dem 2:3.“

REC Piranhas: Urbisch (Schneider) – Gerstung, Hartmann, Becker, Weist, Baumgardt, Miethling – Rabbani, Richter, Pauker, Brockelt, Kurka, Stanley, Tomanek, Voronov
Neben den Verletzten Krüger, Beck und Kohl sowie dem leicht angeschlagenen Koopmann fehlten Junge (für die Eisbären Berlin Juniors im Einsatz) und als „überzähliger“ dritter Kontingentspieler Lukacevic.

Tore: 1:0 Tomanek (2./Vorlage: Brockelt), 2:0 Pauker (5.), 2:1 Alexandrov (40./Konter) , 2:2 Palka (45.), 2:3 Piskor (53. – in Überzahl), 2:4 Thielsch (59. ins leere Tor/der REC hatte den Keeper zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen).

Strafminuten: Rostock 4, Herne 4

Zuschauer: 714

Ab Donnerstag gegen Füchse Duisburg
Die Saison ist aber noch nicht zu Ende: In den Pre-Playoffs treffen die Piranhas nun auf die Füchse Duisburg. Los geht es am Donnerstag um 19.30 Uhr auswärts. Am Sonntag hat der REC dann ab 19 Uhr Heimvorteil. Es gilt der Modus „Best of three“: Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, zieht in die nächste Playoffrunde ein. Eventuelle dritte Partie erneut in Duisburg: 10. März.

Autor: Arne Taron, REC