Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das erste Auswärtsspiel des Jahres bei den Telekom Baskets Bonn mit 71:99 (33:52) verloren. Der Tabellenführer der easyCredit Basketball Bundesliga kontrollierte die Partie über weite Strecken und fügte den Wölfen die dritte Niederlage in Folge zu. Tyler Nelson war mit 19 Punkten der erfolgreichste SEAWOLVES-Werfer. Chris Carter verteilte zehn Assists. JeQuan Lewis kam auf elf Zähler, musste aber in der zweiten Hälfte aufgrund einer Knöchelverletzung aussetzen. Bei den Bonnern kam T.J. Shorts auf 21 Punkte und zwölf Korbvorlagen.

Telekom Baskets Bonn gegen ROSTOCK SEAWOLVES (33:54)

Die Gäste von der Ostsee starteten gut in die Partie vor 6.000 Zuschauern im Bonner Telekom Dome. Tyler Nelson markierte die ersten vier Zähler für sein Team, Selom Mawugbe blockte einen Wurf des Bonner Centers Leon Kratzer spektakulär und die Rostocker Zonenverteidigung stellte die Offensive der Telekom Baskets vor schwere Aufgaben. Nach einem Dunk von Elias Valtonen zum 6:7 (3. Min) legten die Hausherren jedoch los und zeigten den Wölfen, warum sie Tabellenführer und eines der besten Defensivteams der Liga sind.

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Im ersten Abschnitt verteidigten die Bonner zweimal 24 Sekunden lang, so dass die SEAWOLVES ihren Angriff nicht abschließen konnten; einmal gelang es den Rostockern nicht, den Ball innerhalb von acht Sekunden über die Mittellinie zu bringen. Dank der starken Abwehrleistung und flüssigen Offensive, die der nur 1,75 Meter große Aufbauspieler T.J. Shorts dirigierte, eilten die Bonner Punkt um Punkt davon.

Nach zehn Minuten lag Rostock mit 15:22 zurück, zur Halbzeit trennten beide Teams bereits 19 Zähler (33:54).

Die Hiobsbotschaft aus SEAWOLVES-Sicht ereignete sich in der 18. Minute, als JeQuan Lewis beim Stand von 29:41 umgeknickt war. Nach einer Behandlungspause kehrte der Point Guard kurz nach der Halbzeit zurück aufs Feld, musste dann aber den Rest der Partie von der Bank aus mitverfolgen. Ohne Lewis gerieten die Wölfe immer weiter in Rückstand und mussten sich der einspielten Offensive der Bonner geschlagen geben. Das 71:99 war die zweithöchste Niederlage der Saison.

Punkteverteilung

Viertelstände (BON-HRO): 22:15, 32:18, 26:22, 19:16

Rostock: Alston Jr. (14), Carter (7), Gloger (6), Ilzhöfer (0), Lewis (11), Mawugbe (5), Nawrocki (0), Nelson (19), Roland (5), Theis (0), Valtonen (4).

Bonn: Delany (14), Ensminger (3), Herrera (13), Kessens (2), Kratzer (5), Malcolm (11), Shorts (21), Tadda (10), Ward (17), Williams (3).

Stimme zum Spiel

Christian Held (Head Coach Rostock): „Glückwunsch an Bonn zum wohlverdienten Sieg. Ich denke, sie haben heute gezeigt, warum sie der aktuelle Tabellenführer sind. Sie haben das Spiel die ganze Zeit kontrolliert. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, ins Spiel zu kommen. Dann kam die Verletzung von JeQuan (Lewis) dazu. Das hat uns ein wenig den Stecker gezogen. In der zweiten Halbzeit lief es etwas besser, aber gegen Mannschaften wie Bonn oder Bayern kommt man in solch einem Spiel nicht zurück.“

Das nächste Spiel

Am Mittwoch, 18. Januar 2023, um 19:00 Uhr treffen die ROSTOCK SEAWOLVES im Ost-Derby auf die NINERS Chemnitz in der StadtHalle Rostock. Das Spiel wird präsentiert von BDO. Tickets gibt es online und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Quelle: PM Rostock Seawolves

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