„Sind f├╝r die Zukunft optimistisch…“

Die Rostocker Erfolgs-Trainerin Monika Dietrich ├╝ber die kommenden Wettk├Ąmpfe im Wasserspringen

Die kommenden Wochen werden auch in der Rostocker Traditionssportart Wasserspringen sehr ereignisreich. Darunter die Wettk├Ąmpfe bei den EM in Kiew, den WM in Budapest oder der Universiade in Taipeh. Dazu kommen die Grand Prix-Konkurrenzen und die Wettbewerbe der Weltserie. Auch f├╝r die j├╝ngeren und reiferen Asse des WSC Rostock warten viele regionale, nationale und internationale Wettk├Ąmpfe. Bei den EM in Kiew im Juni ist bspw. Saskia Oettinghaus nominiert. Wie beurteilt nun Rostocks Erfolgstrainerin Monika Dietrich das Geschehen im Wasserspringen?

Interview

Die internationale Wettkampfrichterin und „Eurosport“-Kommentatorin ├╝ber die kommenden Wettkampf-Wochen, die Entwicklung beim WSC Rostock, die kommenden Konkurrenzen, internationale Nominierungen und eigene Eins├Ątze

„Sind f├╝r die Zukunft optimistisch…“

Jette M├╝ller
Jette M├╝ller. Foto: Monika Dietrich

Frage: Die kommenden Wochen werden auch f├╝r die Wasserspringer sehr ereignisreich. Wie beurteilen Sie nach den ersten f├╝nf Monaten das Leistungsgeschehen im Wasserspringen?

Monika Dietrich: Viele der Kader, f├╝r die wir internationale Wettkampf-Eins├Ątze geplant hatten, haben sich auch in den Nominierungen durchgesetzt, so Saskia Oettinghaus, Anna Shyrykhay und Jette M├╝ller. Andere sind trotz guter bis sehr guter Leistungen an einer Nominierung „vorbei geschrammt“, wie Leonard Bastian oder Paul Dei├č.

Im Gro├čen und Ganzen k├Ânnen wir aber mit der Bilanz und der Leistungsentwicklung zufrieden sein. Wir sind auch f├╝r die Zukunft optimistisch. Die kleinen Sportler arbeiten zusammen mit den Trainern und ├ťbungsleitern eifrig an neuen Spr├╝ngen und Techniken. Deutschlands Wasserspringer-Spitze ist nach den Olympischen Spielen 2016 ein wenig geschrumpft.

Das ist ein ganz normaler Proze├č. Zum Gl├╝ck haben wir mit Saskia Oettinghaus eine Springerin, die eine entstandene L├╝cke mit sportlichem Niveau schlie├čen kann. Viele andere junge Athletinnen und Athleten haben ebenfalls ihre Chance genutzt. Jetzt ist es an ihnen, die damit verbundene Verantwortung zu tragen.

Frage: Wie verliefen ansonsten die bisherigen Wochen des Jahres aus WSC-Sicht?

Tim Dreiucker
Tim Dreiucker – Foto: Monika Dietrich

Monika Dietrich: Einige Sportler haben die Zeit im Jahr 2017 bisher sehr gut genutzt. Sie haben neue Spr├╝nge ins Programm aufgenommen und ihre Meisterschaften bzw. die Jugend-L├Ąnderk├Ąmpfe optimal genutzt. Das sind auch die Athleten, die sich bei den Meisterschaften sehr gut in Szene setzen konnten. Tim Dreiucker zum Beispiel hat in kurzer Zeit ein tolles Turm-Programm aufgebaut. Der eine oder andere Sportler┬á hat aber auch den Zug verschlafen und muss nun rackern, um den Anschlu├č zu schaffen. Es ist nie zu sp├Ąt f├╝r gute Leistungen!

Frage: Bei welchen internationalen Nachwuchswettk├Ąmpfen sind die WSC-Talente noch gefordert?

Monika Dietrich: Zun├Ąchst ist da die JEM in Bergen (Norwegen). Daran nehmen zwei Sportlerinnen vom WSC Rostock teil. Anna Shyrykhay in der A-Jugend (Drei Meter , Drei Meter-Synchron) und Jette M├╝ller in der B-Jugend (Ein Meter, Drei Meter).

Anna Shyrykhay
Anna Shyrykhay. Foto: Monika Dietrich

Im Juli findet ein internationaler Wettkampf in Sofia statt. Der Deutsche Schwimm-Verband hat zu diesem Wettkampf drei Sportler vom WSC berufen: Thalea Paschel, Naomi Hinzmann und Carlos Taranu (alle C-Jugend).

Anschlie├čend nehmen neun Sportler in unserer Partnerstadt Rijeka an einem internationalen Meeting teil. Sportler von der A-Jugend bis zur C-Jugend werden von den Trainerinnen Simone Pietsch und Wenke Warninck begleitet und starten in einer Vielzahl von Wettbewerben. Sp├Ąter, nach der Sommerpause, sind wir dann wieder traditionell beim Meeting in Lund (Schweden).

Letzte Frage: Werden Sie bei den EM und/oder WM wieder vor Ort sein – als Kommentatorin oder Wettkampfrichterin?

Monika Dietrich: Bei der EM in Kiew werde ich als Kampfrichterin t├Ątig sein, die WM in Budapest werde ich f├╝r Eurosport kommentieren.

Vielen Dank, weiterhin bestes Engagement f├╝r das Wasserspringen.


 

Exkurs

Das Wasserspringen aus deutscher und M-V-Sicht – ein Blick in die Historie

Bei den Europaspielen 2015 in Baku gewann Saskia Oettinghaus zusammen mit Louisa Stawczynski die Konkurrenz im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett vor Marija Poljakowa/Jelena Tschernych (Russland) und Diana Schelestjuk/Marharyta Dschussowa (Ukraine). Foto: Monika Dietrich

Bei Olympia errangen deutsche Wasserspringerinnen und Wasserspringer seit 1904, bis 2016, ├╝brigens bisher siebenmal Gold und insgesamt 32 Medaillen. Gold ersprangen Albert Z├╝rner (Kunst, 1908), Paul G├╝nther (Kunst, 1912), Ingrid Engel-Kr├Ąmer-Gulbin (Turm, 1960, Kunst, 1960, 1964), Martina J├Ąschke (Turm,1980) und Falk Hoffmann (Turm, 1980). Besser waren bis 2015 nur die USA mit 49 x Gold (135 Medaillen), China mit 33 x Gold (59 Medaillen), Russland mit 8 x Gold (mit UdSSR und GUS, 35 Medaillen).

Rostock – die deutsche Hochburg des Wasserspringens

Viele Weltmeister und Olympiasieger, die bei Wettk├Ąmpfen in Rostock, unter anderem beim Internationalen Springertag, teilnahmen und triumphierten, lassen erahnen, welche gro├čartige Heimat das Wasserspringen in Rostock hat: Irina Kalinina (Sowjetunion), Klaus Dibiasi (Italien), Gao Min (China), Christa K├Âhler (Deutschland, Rostock), Phil Bogs (USA), Falk Hoffmann (Deutschland), Carlos Giron (Mexiko), Dimitri Sautin (Russland), Ingrid Kr├Ąmer (Deutschland, Dresden, Rostock) oder Ulrika Knape (Schweden) ÔÇô nur einige Beispiele von zahlreichen.

Rostock und Wasserspringen ÔÇô eine Erfolgssymbiose

Wasserspringen und Rostock ÔÇô das ist seit Jahrzehnten eine sportliche Erfolgsgeschichte f├╝r die Springerinnen und Springer der Hansestadt. Namen wie Ingrid Engel-Kr├Ąmer, die 1964 Gold im Kunst- und Turmspringen erk├Ąmpfte (zweimal Gold auch 1960, als Wasserspringerin des SC Einheit Dresden), Christa K├Âhler, die 1976 im Kunstspringen Silber holte, Martina Proeber, die 1980 im Kunstspringen den Silberplatz belegte, Annika Walter, die 1996 im Turmspringen Silber ersprang oder D├Ârte Lindner, die 2000 Bronze im Kunstspringen errang stehen f├╝r die olympische Erfolgsgeschichte des Rostocker Wasserspringens.

Ingrid Kr├Ąmer machte den Auftakt

Begonnen hat der olympische Medaillen-Segen f├╝r Rostock aber mit Ingrid Kr├Ąmer. Diese gewann, f├╝r Dresden startend, 1960 die beiden Konkurrenzen 1960 in Rom im Kunstspringen (vor Paula Pope aus den USA sowie Elisabeth Ferris aus Gro├čbritannien) und im Turmspringen (vor erneut Paula Pope aus den USA sowie Ninel Krutowa aus der UdSSR). Bei den Herren waren 1960 die Amerikaner Gary Tobian (USA, Kunstspringen) und Robert Webster (USA, Turmspringen) die Besten. Erfolgreichste Wassersprung-Nation wurde vor 56 Jahren die USA mit 2 x Gold, 4 x Silber vor der gemeinsamen deutschen Mannschaft (2 x Gold).

Vier Jahre sp├Ąter, in Tokyo 1964, kam die mittlerweile f├╝r Rostock startende Ingrid Kr├Ąmer zu Gold im Kunstspringen (vor Jeanne Collier aus den USA und Patsy Willard aus den USA) bzw. im Turmspringen zu Silber (hinter Lesley Bush aus den USA und vor Galina Alexejewa aus der UdSSR). Die Nummer eins im Wasserspringen 1964 war die USA mit 3 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze.

Von Olympia 1964 zu Olympia 1976

12 Jahre mu├čten die Rostocker und Mecklenburger warten, bis eine Springerin aus dem heutigen M-V wieder eine Olympia-Medaille erk├Ąmpfte. Christa K├Âhler, die sp├Ąter Trainer Max Kinast heiratete, holte vom 3 Meter-Brett Silber (hinter der Amerikanerin Jennifer Chandler und vor der Schwedin Ulrike Knape). Ihre Spezialit├Ąt war der ÔÇ×Anderthalb Salto vorw├Ąrts mit dreifacher SchraubeÔÇŁ. Vorher gab es f├╝r Christa K├Âhler bei den ersten Schwimm-Weltmeisterschaften 1973 in Belgrad den Weltmeistertitel vom 3 Meter-Brett vor der Schwedin Ulrika Knape und Martina Janicke vom TSC Berlin.

Der Trainer und Ehemann Max Kinast zum olympischen Wettkampf 1976 ÔÇ×seinerÔÇť Christa: ÔÇ×Christa war eine beachtliche `Mischung` aus Talent, Flei├č und Willensst├Ąrke. Sie zeigte ihre St├Ąrke – gerade bei den internationalen Meisterschaften jener Jahre – in den Pflicht-Elementen. Vor allem beim WM-Sieg`73 war sie herausragend. Leider durfte ich sie 1976 nicht nach Montreal begleiten: ein sportliches Ehe-Paar zu einem solchen Ereignis, da hatten einige damalige Funktion├Ąre wohl Angst, dass wir im `westlichen Ausland` blieben. Allerdings sah ich mir die Video-Aufzeichnungen nach dem olympischen Wettkampf an. Christa war eindeutig in der Pflicht st├Ąrker als die sp├Ątere Olympiasiegerin Jennifer Chandler. Jennifer hatte sich aber dann in den K├╝r-Spr├╝ngen gut `verkauft`, so dass der Sieg der Amerikanerin letztendlich in Ordnung ging, wenn auch mit zu gro├čem Punkt-Abstand zu Christa.ÔÇť

Die Siegerinnen und Sieger im olympischen Wasserspringen 1976 in Montreal kamen aus den USA (Phil Boggs im Kunstspringen sowie Jennifer Chandler im Kunstspringen der Frauen), aus Italien (Klaus Dibiasi im Turmspringen) und aus der UdSSR (Jelena Waitsechowskaja im Turmspringen). Erfolgreichste Nation im Wasserspringen 1976 waren wieder die USA mit 2 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze.

Erfolgreiche 1980er und 1990er

Auch bei Weltmeisterschaften avancierten die Springerinnen aus Rostocker dann weiterhin zu Medaillen-Gewinnerinnen. 1982, nur ein Beispiel, gab es erneut WM-Edelmetall f├╝r die Stadt an der Ostseek├╝ste. Ramona Wenzel, geb├╝rtige Stralsunderin in Diensten des SC Empor Rostock, pr├Ąsentierte sich in herausragender Form bei den WM`82 in Guayaquil. So gab es f├╝r sie WM-Silber im Turmspringen. Zwei Jahre zuvor gab es f├╝r Ramona Rang vier im Turmspringen bei den Spielen in Moskau 1980 ÔÇô den Spielen, bei denen die Rostockerin Martina Proeber Silber im Kunstspringen holte.

Dazu Rostocks Wassersprung-Nestor Edgar Koppe: ÔÇ×Die Olympischen Spiele 1980 habe ich leider nur zu Hause am Fernseher erlebt. Dass Martina jedoch eine gute Rolle spielen k├Ânnte, darauf hatte ich sehr gehofft. Aber eine Medaille war jedoch eine angenehme ├ťberraschung. Dazu kam ja noch der vierte Platz von Ramona Wenzel im Turmspringen. Es waren sehr erfolgreiche Spiele f├╝r uns.ÔÇť

Leider waren auch die Moskauer Spiele „Boykott-Spiele“, wie schon jene in Montreal 1976 und dann in Los Angeles 1984…

Die Siegerinnen und Sieger im olympischen Wasserspringen 1980 kamen aus der DDR (Falk Hoffmann, ehemaliger Nachwuchs-Trainer in Rostock, im Turmspringen – vor Wladimir Alejnik aus der UdSSR und David Ambarzumjan aus der UdSSR sowie Martina J├Ąschke im Turmspringen der Frauen – vor Sirvard Amirzjan aus der UdSSR und Liana Tsotadze aus der UdSSR) und aus der UdSSR (Alexander Portnow im Kunstspringen und Irina Kalinina im Kunstspringen der Frauen).

Annika und D├Ârte mit Medaillen f├╝r Rostock

Die Olympia-Medaillen von Annika Walter 1996 und D├Ârte Lindner 2000 waren dann wiederum gro├če H├Âhepunkte nicht nur f├╝r die Fans des Wasserspringens in MV.

In Atlanta 1996 war China die ├╝berragende Nation im Wasserspringen mit 3 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze. Im Kunstspringen verwies die Chinesin Fu Mingxia Rostocks Annika Walter und die Amerikanerin Mary Ellen Clark auf die weiteren Medaillen-Pl├Ątze.

Und in Sydney 2000 (mit weiteren Entscheidungen in den Synchron-Wettbewerben) avancierte ebenfalls China im Wasserspringen zur Nummer eins mit 5 x Gold, 5 x Silber. D├Ârte Lindner aus Rostock belegte im Kunstspringen Rang drei hinter den Chinesinnen Fu Mingxia und Guo Jingjing.

Eine Demminerin war zuletzt ┬á– aus M-V-Sicht – olympisch erfolgreich

Die geb├╝rtige Demminerin Heike Fischer (SC DHfK Leipzig) war ebenfalls bei Olympia und WM sehr erfolgreich. So wurde sie vom 1 Meter-Brett bei den WM 2005 Bronzemedaillengewinnerin und im Synchron-Wetbewerb vom 3 Meter-Brett bei den WM 2007 Silbermedaillengewinnerin. Bei den Spielen 2008 in Peking erk├Ąmpfte Heike au├čerdem Olympia-Bronze im Synchron-Wettbewerb vom 3 Meter-Brett, zusammen mit Ditte Kotzian. Den Wettbewerb entschieden Guo Jingjing/Wu Minxia (China) vor Julia Pachalina/Anastasija Poznjakowa (Russland) f├╝r sich. China wurde seinerzeit, in Peking 2008, erwartungsgem├Ą├č die Top-Nation im Wasserspringen mit 7 x Gold, 1 x Silber, 3 x Bronze.

Auch bei EM „ging“ einiges…

Europameisterschaften und Wasserspringen – da ging in der Historie aus Mecklenburger, speziell Rostocker Sicht immer stets eine Menge. So gingen 30 Medaillen, darunter 10 x Gold, 11 x Silber, 9 x Bronze, auf das sportliche Konto von Athletinnen und Athleten, die zumindest in M-V geboren wurden oder ÔÇô zumindest befristet ÔÇô einem mecklenburgischen Verein angeh├Ârten.

Die sp├Ątere Wahl-Rostockerin, die Dresdnerin Ingrid Kr├Ąmer-Gulbin gewann 1962 in Leipzig zweimal EM-Gold im Kunst- und Turmspringen. Vom Drei-Meter-Brett wurde seinerzeit Christiane Lanzke (SC Empor Rostock) Zweite. In den 1970ern gab es weitere EM-Highlights f├╝r das Rostocker Wasserspringen: Im Kunstspringen jubelten Heidi Becker (SC Empor) 1970 in Barcelona und Christa K├Âhler (SC Empor) 1977 in Jonk├Âping jeweils ├╝ber EM-Gold.

Die 1980er Jahre

Die 1980er Jahre setzten die Rostock EM-Medaillen-Tradition im Wasserspringen fort. In Split 1981 wurde Dieter Waskow (SC Empor) Dritter vom Turm. Die geb├╝rtige Rostockerin Katrin Zipperling, die f├╝r Dresden startete, belegte in Split`81 sogar Rang eins. Ramona Wenzel (SC Empor) sicherte sich hingegen 1983 in Rom EM-Bronze und 1985 in Sofia EM-Silber. In der bulgarischen Hauptstadt schaffte dann Thomas Knuths sogar Turm-Gold.

Die EM-Erfolge nach der ÔÇ×WendeÔÇť

Bei den Europaspielen 2015 in Baku gewann Saskia Oettinghaus zusammen mit Louisa Stawczynski die Konkurrenz im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett vor Marija Poljakowa/Jelena Tschernych (Russland) und Diana Schelestjuk/Marharyta Dschussowa (Ukraine). Foto: Monika Dietrich

Nach der ÔÇ×WendeÔÇť 1989/90 waren bei EM dann D├Ârte Lindner und Alexander Mesch aus Rostocker Sicht sehr erfolgreich. D├Ârte errang zwischen 1995 und 2000 dreimal Silber und einmal Bronze. Alexander sicherte sich jeweils EM-Gold 1997 in Sevilla (Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett) und 2000 in Helsinki (Kunstspringen vom Ein-Meter-Brett) und einmal Silber.

Bronze erk├Ąmpften bei EM-Entscheidungen im Wasserspringen f├╝r M-V, speziell f├╝r Rostock, Borris Lietzow (2 x Bronze 1993/1995), Stefan Ahrens (3 x Bronze 1997/1999) und Christian L├Âffler (1 x Bronze 2002).

Silberne Momente bei EM erlebten der schon erw├Ąhnte Stefan Ahrens (1 x Silber 2000) und Annika Walter (1 x Silber 1997). Zwischen 2000 und 2008 sorgte zudem Heike Fischer f├╝r Medaillen-Glanz bei EM m Wasserspringen mit 2 x Gold (2002, 2004) und 3 x Silber.

[box]├ťbrigens: Bei den Europaspielen 2015 in Baku gab es f├╝r Saskia Oettinghaus vom WSC Rostock Gold im Synchron-Wettbewerb im Kunstspringen, zusammen mit Louisa Stawczynski, und Bronze im Einzel-Wettkampf im Kunstspringen. Und: Rostock war 2013 und 2015 Gastgeber der EM im Wasserspringen.[/box]

Rostock und Wasserspringen in der Gegenwart

Heute k├╝mmert sich der WSC Rostock mit viel Engagement, Hingabe und Kompetenz um die jungen Talente im Wasserspringen aus Rostock und dar├╝ber hinaus. Trainer und Trainerinnen, wie Monika Dietrich, Christa Kinast, Anja Neuh├Ąu├čer, Simone Pietsch und viele andere, mehr standen und stehen f├╝r exzellente Betreuung am Standort Rostock.

Text und Interview: Marko Michels

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