Wieder einmal bereiteten die Stiere den 1.080 Zuschauern keinen ruhigen Nachmittag, um am Ende knapp, aber verdient mit 28:27 (13:13) zu gewinnen.


Schwerin(WG): Die 1. Halbzeit verlief relativ ausgeglichen. Bis auf das 10:7 konnte sich keine Mannschaft auf mehr als zwei Tore Differenz absetzen (4:3, 7:5, 9:7, 11:12). Dank einer überragenden Torhüterleistung von Robert Heinemann (insgesamt 24 Paraden) blieben die Stiere im Spiel und konnten sich letztlich bei ihrem Torhüter zum guten Ende bedanken. Beim Stand von 13 :13 wurden die Seiten gewechselt. Da Mark Petersen trotz seiner acht Tore ungeahnte Schwächen im Abschluss offenbarte (11 Fehlwürfe und 2 verworfene 7-Meter), kamen die Gäste immer wieder heran.

7-Meter für die Stiere, Tobias Grämke verwandelt sicher. Foto: P. Bohne

Nach der Pause spielte Schwerin konsequent seine Angriffe aus und ging 19:13 in Führung (39. Min.). Leider konnte diese Führung nicht bis zum Schlusspfiff verwaltet werden. Es kam sogar noch zu einer dramatischen Schlussphase, als Bernburg per Siebenmeter das 27:27 erzielte (59. Min.). Praktisch im Gegenzug bekamen die Stiere auch einen 7-Meter zugesprochen. Tobias Grämke erwies sich als ein sicherer 7-Meter-Schütze und verwandelte seine drei Strafwürfe sicher, nachdem M. Pedersen vorher 2-mal vom Punkt scheiterte. Somit war der 28:27-Sieg perfekt.

Schwerin spielte mit: Heinemann (24 Paraden), Kominek); M.M. Pedersen (8), Grämke (4/3), Grolla (2), Barten (1), Aust (3), M.J.Petersen (3), Passias (3), Pärt (3), Leu (1)

Zuschauer: 1.080