Einen Schönheitspreis gab es nicht für dieses Spiel; vor allem die 1. Halbzeit war eine Zumutung für die 1.383 Zuschauer.


Schwerin(WG): Dank einer enormen Steigerung in der 2. Halbzeit konnten die Stiere aus einem 10:14 bzw. 12:16-Rückstand noch einen ungefährdeten 30:21-Sieg einfahren. Dabei verlief die 1. Halbzeit katastrophal für die Stiere. Es lief überhaupt nichts zusammen. Man überbot sich bei Fehlwürfen und -abspielen (M. Pedersen, Grolla, Weßeling). Hinzu kam noch, dass Mark Pedersen in der 26. Spielminute glatt die Rote Karte sah, weil er angeblich dem gegnerischen Torhüter bei einem 7-Meter den Ball absichtlich an den Kopf geworfen haben sollte. Eine viel zu harte Entscheidung. In der 26. Minute kam dann Jan Kominek für den blass gebliebenen Robert Heinemann ins Tor. Dies sollte sich später als Garant des Sieges erweisen. Beim Stand von 10:12 wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der 2. Hälfte geriet Schwerin immer weiter in Rückstand (10:14, 12:16, 14:17). J Kominek avancierte mit tollen Paraden zum Matchwinner. Er liesss die gegnerischen Angreifer schier verzweifeln. Beim 17:17 hatte man erstmals Gleichstand erreicht. Jetzt war Hannover mit seinen Kräften am Ende. Schwerin konnte sich kontinuierlich absetzen und letztlich verdient mit 30:21 gewinnen.

Schwerin spielte mit: Heinemann (5 Paraden), Kominek (17 Paraden); M.M. Pedersen (2/2), Grämke (3), Grolla (2), Prothmann (1), Weßeling (9/4), Schröter (2/1), Barten (1), Zufelde (4), M.J.Petersen (2), Passias (4), Krutzky, Pärt, Leu

Zuschauer: 1.383

Trainerstimmen:

Friedrich Kastening, Handball Hannover-Burgwedel: Wir stehen voll im Abstiegskampf. Die 1. Halbzeit ist gut gelaufen. In der 2. Hälfte haben wir leider die Übersicht verloren. Schwerin hat verdient gewonnen.
Stefan Riediger, SV Mecklenburg Schwerin: Die 1. Hälfte war grottenschlecht, nichts lief zusammen. Torhüter J. Kominek war schließlich der Garant des Sieges.