Zum zweiten Mal in Folge konnten die Stiere ihr Heimspiel nicht gewinnen und kamen gegen den Oranienburger HC nicht über ein 25:25-Unentschieden (12:10) hinaus.

Schwerin(WG): Im Gegensatz zum Spiel gegen die HSG Ostsee stimmten diesmal aber der kämpferische Einsatz und die entsprechende Körpersprache. Die Abwehr um den sehr guten Torhüter Robert Heinemann war diesmal präsent, nur im Angriff gibt es noch zu viele Fehlabspiele und -würfe (Pedersen 5, Weßeling 6, Zufelde 6). Erst in der 7. Minute erzielte Christian Zufelde das erste Tor. Nach 12 Minuten ging Schwerin mit 4:3 in Führung und konnte diese über 8:4, 10:6 ausbauen. Beim Stand von 12:10 wurden die Seiten gewechselt.

In der 2. Halbzeit konnte diese Führung knapp gehalten werden (15:13, 20:17, 25:23). In der turbulenten Schlussphase stellten sich die Gäste etwas cleverer an und konnten sich am 25:25-Unentschieden erfreuen. Zum ersten Mal kam Torhüter Marty Lampe von der 2. Mannschaft zum Einsatz, da Jan Kominek verletzungsbedingt ausfiel. Er konnte sogar einen 7-Meter parieren.

Schwerin spielte mit: Heinemann (14 Paraden), Lampe( zu zwei 7-Metern); M.M. Pedersen (11/3), Prothmann, Weßeling (4), Barten (1), Zufelde (4), Aust (3), Passias (2), Pärt

Zuschauer: 1.412

Trainerstimmen:

Christian Pahl, Oranienburger HC: Wir sind mit dem Punkt sehr zufrieden. Die 1. Halbzeit verlief nicht optimal. Zum Spielende kamen wir besser ins Spie, so dass wir uns das Unentschieden verdient haben.

Stefan Riediger, SV Mecklenburg Schwerin: Wir hatten uns nach dem schlechten letzten Heimspiel viel vorgenommen. Die Abwehr stand gut. Im Angriff wurde noch zu viel vergeben. Die Körpersprache war gut.