In einem nervenaufreibenden, aber eher schwachem Spiel konnten die Stiere in der Schlussphase einen 3-Tore-Vorsprung nicht über dir Zeit bringen und mussten mit einem 29:29 (16:17) zufrieden sein.

Theodoros Evangelidis (14, drei Tore). Foto: P. Bohne

Schwerin(WG): Schwerin begann wieder recht nervös und leistete sich zu viele leichtfertige Fehler. Trainer Mannhard Bech sah sich schon nach 3 Minuten beim Stand von 0:3 zur ersten Auszeit gezwungen. Schwerin ging erstmals mit 4:3 in Führung , konnte sich aber nicht absetzen. Das Spiel lebte vor allem vom Kampf. Leider hatten beide Torhüter nicht ihren besten Tag, so dass die Gäste vor allem durch Distanzwürfe ihre Tore erzielten. Beim Stand von 16:17 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der 2. Halbzeit blieb es knapp. Keiner konnte sich entscheidend absetzen. Doch dann sah es in der 58. Minute nach einem sicheren Stiere-Sieg aus, als man 29:26 führte. Aber durch Unachtsamkeiten und mangelnde Cleverness im Abschluss musste man mit ansehen, dass Hannover praktisch mit dem Schlusspfiff das nicht unverdiente 29:29 erzielte.

Schwerin spielte mit: Kominek (6 Paraden), Heinemann (2 Paraden); Pedersen (8/1), Grämke (4), Prothmann (1), Marangko (4), Evangelidis (3), Zufelde (1), Aust (4), Passias (1), Calvert (3), Pärt

Zuschauer: 1.236

Trainerstimmen:

Yannic Lippross, Handball Hannover-Burgwedel: Es hat uns großen Spass gemacht, hier zu spielen. Es blieb bis zum Schluss spannend. Mit dem Unentschieden bin ich sehr zufrieden.
Mannhard Bech, SV Mecklenburg-Schwerin: Ich kann mich ganz und gar der Meinung meines Kollegen anschliessen.