Aufgrund von einem Defekt am Radschuh muss Rostocker vorzeitig den Enea Ironman 70.3 Gdynia beenden – Blick geht weiterhin nach vorne

Michael Raelert hatte beim Enea Ironman 70.3 Gdynia kein Glück. Foto: Team Raelert Brothers

Michael Raelert hatte beim Enea Ironman 70.3 Gdynia kein Glück. Foto: Team Raelert Brothers

Gdynia. Ohne das erhoffte positive Ergebnis endete für Michael Raelert am Sonntag der Enea Ironman 70.3 Gdynia. Ein technischer Defekt beendete beim Radfahren alle Hoffnungen auf einen erfolgreichen Ausgang des Rennens. „Leider hatte ich ein Problem, das sich nicht lösen ließ“, sagte Michael Raelert, nachdem er den Wettkampf vorzeitig hatte aufgeben müssen. Ein Cleat am Schuh war gebrochen, sodass es nicht möglich war, die Radstrecke regulär zu absolvieren. „Das Rennen war dadurch bereits frühzeitig für mich beendet“, sagte Michael Raelert, „mein Glückwunsch gilt den Jungs auf dem Podium.“ Den Wettkampf gewann der Däne Magnus Ditev in 3:42:37 Stunden. Er setzte sich vor dem Briten Thomas Davis, der 3:44:57 Stunden benötigte, und Patrick Lange aus Deutschland durch, der in 3:45:50 Stunden im Ziel war.

Beim Schwimmen hatte Michael Raelert das Rennen an der Spitze noch mitbestimmt. Er gehörte auf der 1,9 Kilometer langen Strecke zur Führungsgruppe und stieg als Achter nach 23:11 Minuten aus dem Wasser. Früh auf der Radstrecke zeigten sich dann allerdings die ersten Probleme. „Mein rechter Schuh war nicht mehr fest im Pedal“, sagte Michael Raelert, „damit konnte ich nicht fahren.“ Aufgrund der Schwierigkeiten verlor er sehr schnell den Kontakt zu den Führenden und musste das Rennen vorzeitig beenden. Michael Raelerts Blick geht trotz des enttäuschenden Moments in Polen aber positiv nach vorne. Wenn es die allgemeine Entwicklung im Rahmen der weltweiten Corona-Krise zulässt, möchte er baldmöglichst wieder sportlich Akzente setzen.

Text: Team Raelert-Brothers