Gold auch an die Mongolische Republik

Die Judokas aus Japan haben am Mittwoch Titel Nummer fünf bei den Weltmeisterschaften in Budapest erkämpft. In der Klasse bis 73 kg gewann Soichi Hashimoto im Finale gegen den Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio Rustam Orujov aus Aserbaidschan. Bei den Frauen entschied die Olympia-Zweite von Rio Sumiya Dorjsuren aus der Mongolei das Finale der Klasse bis 57 kg gegen Asienmeisterin Tsukasa Yoshida aus Japan für sich. Die WM-Dritte von 2013 Miryam Roper, die seit diesem Jahr für Panama am Start ist, unterlag im „kleinen Finale“ gegen Nekoda Smythe-Davis aus Großbritannien und kam auf Platz fünf.

Die DJB-Starter Amelie Stoll vom TSV Großhadern (bis 57 kg) und Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 73 kg) konnten ihre Auftaktkämpfe zwar gewinnen, unterlagen aber jeweils in der folgenden Begegnung. Igor Wandtke vom Judo-Team Hannover (bis 73 kg) musste sich schon in seinem ersten Kampf geschlagen geben.

Am Donnerstag ruhen die Medaillenhoffnungen des DJB auf Martyna Trajdos vom Eimsbütteler TV (bis 63 kg), Benjamin Münnich vom JC Bushido Köln und Alexander Wieczerzak vom JC Wiesbaden (beide bis 81 kg).

Die Ergebnisse vom dritten Wettkampftag:

Frauen bis 57 kg

1. Sumiya Dorjsuren, MGL
2. Tsukasa Yoshida, JPN
3. Helene Receveaux, FRA
3. Nekoda Smythe-davis, GBR
5. Telma Monteiro, POR
5. Miryam Roper, PAN
7. Youjeong Kwon, KOR
7. Chen-Ling Lien, TPE

Männer bis 73 kg

1. Soichi Hashimoto, JPN
2. Rustam Orujov, AZE
3. Changrim An, KOR
3. Odbayar Ganbaatar, MGL
5. Hidayat Heydarov, AZE
5. Lasha Shavdatuashvili, GEO
7. Denis Iartcev, RUS
7. Saiyinjirigala, CHN

Pressemitteilung / Deutscher Judo-Bund