Die Schweriner Nachwuchshoffnung Zoe Bunge kurz vor ihrem Versuch im Reißen. Foto: TSV Schwerin | Gewichtheben in Schwerin

Voll fokussiert: Nachwuchsheberin Zoe Bunge.     Archivfoto: TSV Schwerin

Am 7. Dezember gingen über 30 Nachwuchsheber bei einem Turnier im polnischen Bialogard an den Start. Darunter waren auch Maximilian Schubert und Zoe Bunge vom TSV Schwerin. Für Maximilian war es nach dem Turnier Ende September in Mysliborz bereits der zweite Auftritt auf internationaler Bühne. Als Dreizehnjähriger und zugleich leichtester Heber (34,6 Kg Körpergewicht) erreichte er in der Wertungsgruppe bis 15 Jahre einen guten 3. Platz. Dazu musste Maximilian mit 23 Kg im Reißen und 30 Kg im Stoßen, sowie 53 Kg im olympischen Zweikampf jeweils neue persönliche Bestleistungen heben. Erstmals durchbrach er mit 83,37 Punkten die Schallmauer (liegt bei 80 Pkt.) für Heber im Schülerbereich.

Für Zoe Bunge war es der erste internationale Wettkampf und der dritte Wettkampf überhaupt, in ihrer erst dreimonatigen Trainingszeit als Gewichtheberin. Als Elfjährige schlug sie sich mit neuen persönlichen Bestleistungen im Feld der bis fünfzehnjährigen Heberinnen recht achtbar. Sie erreichte 20 Kg im Reißen, 28 Kg im Stoßen und 48 Kg im olympischen Zweikampf.

Maximilian Schubert und Zoe Bunge vom TSV Schwerin mit ihren in Polen gewonnenen Medaillen. Foto: Dieter Griffel

Maximilian Schubert und Zoe Bunge vom TSV Schwerin. Foto: Dieter Griffel

Am 14. Dezember fahren die TSV-HeberInnen nach Wahrsow (bei Herrnburg) zum zweiten Kampftag der Landesliga M-V, bei parallel laufendem Frank-Schröder-Gedenkturnier.

Weitere Ergebnisse und Informationen stehen auf http://gewichtheben.tsv-schwerin.org.

Text: Manfred Porepp, TSV Schwerin