PDC-Darts-WM bereits in Sichtweite

Symbolfoto Darts

Zum Jahresfinale fliegen auch noch einmal sportlich die Pfeile. Im Alexandra Palace in London werden vom 14.Dezember 2017 bis 1.Januar 2018 die 25.PDC-Weltmeisterschaften im Darts ausgetragen, die 1994 erstmals stattfanden.

72 Aktive aus 24 Ländern

72 Darts-Asse aus England, Wales, Schottland, Nordirland, Irland, den Niederlanden, Österreich, Australien, Belgien, Spanien, Deutschland, Dänemark, Polen, Südafrika, Finnland, Brasilien, Kanada, Kroatien, China, Neuseeland, Japan, Hongkong, den USA und Russland werden 2017/18 um den WM-Titel wetteifern.

Deutsches Duo vor Ort

Aus deutscher Sicht qualifizierten sich Martin Schindler aus Berlin und Kevin Münch aus Herne. Max Hopp aus Kottengrün (Sachsen), der Sieger des Jugend-WM-Turniers 2015, qualifizierte sich leider nicht für die kommende PDC-Darts-WM.

1994 fing es bei der PDC an

Der Premieren-WM-Sieger (PDC) war übrigens 1994 Dennis Priestley aus England. Danach ging der WM-Titel der Professional Darts Corporation noch weitere sechzehnmal an England, dreimal an die Niederlande und je zweimal an Kanada und Schottland. Überragend war dabei der Engländer Phil Taylor, der den PDC-Titel vierzehnmal errang (dazu zwei Titel der BDO). Für den 57-jährigen Darts-Champion werden die globalen Meisterschaften 2017/18 die letzten sein. Danach wird Phil Taylor seine aktive Darts-Laufbahn beenden.

Auch WM der BDO

Es gibt zudem ebenfalls Welt-Titelkämpfe nach Version der British Darts Organisation, die bereits seit 1978 veranstaltet werden. Vor vierzig Jahren, 1978, war Leighton Rees aus Wales der Beste. 2017 gewann Glen Durrant aus England. Die bisherigen WM-Titel der BDO erkämpften England (26), die Niederlande (6), Schottland bzw. Wales (je drei) sowie Kanada und Australien (je einen).

Bei den Frauen holte bei der BDO-WM 2017 Lisa Ashton aus England wieder einmal den Titel. Bei diesen Frauen-Titelkämpfen seit 2001 triumphierten bislang nur vier Damen: Trina Gulliver (England, zehnmal), Lisa Ashton (England, dreimal), Anastassija Dobromyslowa (Russland, dreimal) und Francis Hoenselaar (Niederlande, einmal).

Die US-Amerikanerin Stacy Bromberg schaffte hingegen 2010 den bisher einzigen vergebenen WM-Titel der PDC bei den Frauen.

Üppiges Preisgeld

Das Preisgeld bei den PDC-Darts-WM 2017/18  ist relativ üppig und beträgt 1,8 Millionen britische Pfund. Der Sieger wird davon 400000 britische Pfund erhalten.

Live-Übertragungen geplant

Die PDC-WM im Darts 2017/18 werden zudem kompakt übertragen. Insgesamt wird der Sender SPORT1 einhundert Stunden live über die Darts-Welttitelkämpfe der PDC berichten.

Exkurs: Sportliches Kalenderblatt zum Darts vom 3.Januar 2017

Erstes WM-Gold 2017 an die Niederlande: Michael van Gerwen neuer PDC-Welt-Titelträger im Darts / Titelverteidiger Gary Anderson (Schottland) Zweiter

Der erste Weltmeister des Jahres 2017 ist gekürt. Bei den 24.PDC-WM im Darts in London vom 15.Dezember 2016 bis 2.Januar 2017 setzte sich im Finale Michael van Gerwen, der bereits WM-Gold 2014 gewonnen hatte, gegen Gary Anderson (Schottland), dem Weltmeister von  2015 und 2016, in einem hochklassigen Darts-WM-Finale mit 7:3 durch.

Gary Anderson hatte zuvor im Halbfinale gegen seinen Landsmann Peter Wright mit 6:3 gewonnen. Michael van Gerwen gewann hingegen in der Runde der besten Vier gegen Raymond van Barneveld (ebenfalls Niederlande) mit 6:2.

Für England bereits im Viertelfinale Endstation

Für Englands Darts-Streitmacht war überraschend ausnahmslos im Viertelfinale Endstation, so für Daryl Gurney, Phil Taylor, Dave Chisnell und James Wade.

Insgesamt hatten bei den 24.PDC-WM im Darts 72 Darts-Spieler um WM-Gold und das Preisgeld von insgesamt 1650000 Pfund (Sieger-Anteil: 350000 Pfund) gewetteifert.

Dragutin Horvat und Max Hopp für „Schwarz-Rot-Gold“ dabei

Für das deutsche Duo Dragutin Horvat und Max Hopp war bei den Darts-WM`17 bereits in Runde eins bzw. Runde zwei Schluss. Dragutin Horwat unterlag in der ersten Runde dem Australier Simon Whitlock mit 0:3. Max Hopp distanzierte in Runde eins noch den Niederländer Vincent van der Voort mit 3:1, verlor folgend in Runde zwei jedoch mit 0:4 gegen Kim Huybrecht (Belgien).

Marko Michels