Fans hoffen auf ersten deutschen Sieg

Martin Smolinski – Foto: Hans-Werner Ruge

Zur 18. Auflage des Speedwayrennens um den Auerhahnpokal, das im Rahmen des ADAC-Bergring-Wochenendes am kommenden Sonnabend in der Arena ausgetragen wird, erwarten die Teterower Organisatoren Spitzenfahrer aus 8 Nationen. Noch nie gelang es dabei einem deutschen Stahlschuhpiloten, das Finale im spektakulären 6-er-Feld für sich zu entscheiden. Alleine sechsmal flog der Auerhahn in die benachbarte Speedwaynation Polen, dreimal in die USA und zweimal nach Australien.Lediglich im Jahre 2010 gelang Christian Hefenbrock mit Platz drei der Sprung aufs Podest, was natürlich auch für die absolute Klassebesetzung des Events spricht. Diesmal soll es aber endlich klappen. Die Hoffnungen der deutschen Fans ruhen dabei vor allem auf dem Langbahnweltmeister und aktuellen Deutschen Meister Martin Smolinski aus Olching.

Das er die anspruchsvolle Bahn durchaus beherrscht bewies er schon in tollen Grand-Prix-Läufen in Teterow. Mit seinem Draufgängertum ist auch der Deutsche U-21-Meister Michael Härtel als Publikumsliebling jederzeit für eine Überraschung gut, vorausgesetzt er hat seine Sturzverletzung aus der polnischen Liga überstanden. Mit Rene Deddens, Lukas Fienhage und Dominik Möser,der mit einer Wildcard auch die U-21-WM bestreitet, sind weitere deutsche „Junge Wilde“ am Start. Die internationale Kokurrenz ist allerding wie jedes Jahr sehr stark und diesmal extrem ausgeglichen. Eine leichte Favoritenrolle dürfte vielleicht dem aktuell erfolgreichen GP-Pilotem Artem Laguta aus Russland zukommen.Aber auch Pavel Hlib aus Polen und der Vorjahreszweite Rune Holte aus Norwgen dürften mit ihrer Erfahrung durchaus Chancen auf den Pokalgewinn haben. Ohnehin eröffnet das System mit 20 Vorläufen, 2 Halbfinals im 5-er und dem Finale im 6-er-Speedway möglichen Überraschungen Tür und Tor.

Das Rennen beginnt um 19 Uhr. Bereits um 16.30 Uhr bestreitet ein Feld der C-Junioren mit Fahrern aus Australien, Norwegen, Dänemark und Deutschland acht Punktläufe um den kleinen Pfingstpokal.

Hans-Werner Ruge