Am Ende fehlte die Cleverness

Rostocker HC ÔÇô Pro Sport 24 Berlin 30:32 (16:15)

Rostock – Eine Woche nach dem tollen Unentschieden beim Aufstiegsaspiranten Fortuna Neubrandenburg stand f├╝r das Juniorteam des Rostocker HC das erste Heimspiel in der Oberliga Ostsee-Spree auf dem Programm. Zu Gast war am Sonntagnachmittag in der Fiete-Reder-Halle in Marienehe das Team von Pro Sport 24 aus Berlin.

Gegen die G├Ąste aus der Hauptstadt hatte sich das Durchschnittsalter der Gastgeberinnen im Vergleich zur Vorwoche noch einmal weiter verj├╝ngt, musste Trainer Marc H├╝nerbein doch mit Aenna Schult und Jette K├Âppen gleich auf zwei Leistungstr├Ągerinnen verzichten, die stattdessen im Anschluss bei den Dolphins im Landesderby gegen Gr├╝n Wei├č Schwerin zum Einsatz kamen.

Die G├Ąste aus der Hauptstadt kamen mit der Empfehlung eines Auftaktsieges an die Ostseek├╝ste und wollten nat├╝rlich ihre wei├če Weste behalten, die Jung-Dolphins hingegen hatten das Ziel, ein weiteres Achtungszeichen in der vierten Liga zu setzen.

Juniorteam des Rostocker HC (© RHC)

Die Voraussetzungen f├╝r ein spannendes Spiel waren also durchaus gegeben und den zahlreichen Zuschauern wurde eine Partie geboten, die alles beinhaltete, was den Handball ausmacht: Viele Tore, sch├Âne Anspiele und intensive Deckungsarbeit boten beide Teams ├╝ber die gesamten 60 Spielminuten.

Den besseren Start in die Partie hatten die G├Ąste, die nicht nur mit 1:0 in F├╝hrung gingen, sondern bim 9:5 (14.) den Vorsprung sogar auf 4 Tore ausbauen konnten. Doch allm├Ąhlich kamen die Rostockerinnen besser in das Spiel. Die Abwehr stabilisierte sich und vorn ├╝bernahmen vor allem Jette Burghardt (7 Tore) und Pauline Schuck (6) Verantwortung, die immer wider erfolgrecih abschlie├čen konnten.

Hinzu kam, dass Emilia Schultz mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit alle sieben Strafw├╝rfe f├╝r den RHC verwandelte und mit 10 Treffern auch erfolgreichste Torsch├╝tzin im Spiel war. Vier Sekunden vor Ende des ersten Durchgangs sahen die G├Ąste nach einem unterbundenen RHC-Konter eine sicher sehr harte rote Karte, den f├Ąlligen Strafwurf verwandelte Emilia Schultz zur 16:15-Halbzeitf├╝hrung f├╝r die Einheimischen.

Es blieb auch im zweiten Durchgang ein spannendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. In der 58. Spielminute erzielte Sarah Dalchow das 30:30, es k├╝ndigte sich eine spannende Schlussphase an. Doch dann schlossen die Einheimischen ├╝berhastet ab, sodass Pro Sport letztlich den Sack zum 32:30-Erfolg zu machen konnten.

ÔÇ×Am Ende hat man gemerkt, dass wir noch eine sehr junge Mannschaft haben, die ihre Erfahrungen machen m├╝ssen. Ich bin sowohl mit dem k├Ąmpferischen Einsatz wie auch mit dem Spiel meiner M├Ądchen zufrieden. Am Ende haben wir uns sicher nicht selbst belohnt, trotzdem k├Ânnen wir auf dieser Leistung aufbauenÔÇť, war Marc H├╝nerbein mit der Leistung seines Teams nicht unzufrieden.

Text: Olaf Meyer, RHC

Spielfilm:
0:1, 3:2, 5:4, 5:9, 7:11, 10:14, 14:15, 16:15 ÔÇô 17:15, 17:17, 22:21, 25:23, 26:27, 29:30, 30:32

Siebenmeter:
RHC: 7/7, Pro Sport: 2/1

Zeitstrafen:
RHC: 8 Minuten (inkl. rote Karte nach 3├Ś2 Minuten), Pro Sport: 6 Minuten (inkl. rote Karte)

So spielte der Rostocker HC:
Lucy Schelske, Emilie L├╝hrmann ÔÇô Julia Hinz (1), Line Wegner, Greta Zippel, Emilia Schultz (10/7), Pauline Schuck (6), Luica Strack, Leonie Kaden (2), Megan Pieth (2), Jette Burghardt (7), Sarah Dalchow (2)

Verein ….

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