In einem wiederum sehr torreichen und vom Kampf geprägten Handballspiel bekamen die Stiere ihre Grenzen aufgezeigt und unterlagen der HSG Ostsee N/G (Neustadt/Grömitz) mit 31:34 (15:18).

Schwerin(WG): Leider haben die Stiere die längere Wettkampfpause nicht für ein besseres Spielverständnis nutzen können. Es war überhaupt kein System erkennbar und somit war die erste Heimspielniederlage der Saison perfekt. Die ersten 20 Minuten waren total ausgeglichen. Schwerin ging immer knapp in Führung und die HSG glich postwendend aus. Doch da war schon erkennbar, dass Torhüter Jan Kominek einen rabenschwarzen Tag hatte und so gut wie keinen Ball hielt. Seine Auswechselung in der 28. Minute kam daher viel zu spät. Bis zum 10:10 war noch alles offen, doch danach war Schwerin total von der Rolle. Die Fehlerquote beim Abschluss und eine schwache Torhüterleistung ließ Schwerin mit 13:18 ins Hintertreffen geraten (28. Min.). Dann erst kam Robert Heinemann ins Tor und war fortan Schwerins Bester. Beim Stand von 15:18 wurden die Seiten gewechselt.

Wer glaubte, dass die Stiere nun gestärkt daran gehen würden, den Rückstand zu egalisieren, sah sich getäuscht. Im Gegenteil, beim Stand von 18:25 (40. Min.) sah es nach einem Debakel aus. Beim 30:31 bzw. 31:32 (58. Min.) keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch als Magnus Aust mit einem Konter am guten Gästetorwart scheiterte, war die Niederlage perfekt. In Zukunft kann es nur noch besser werden.

Schwerin spielte mit: Kominek (3 Paraden, ab 28. Min. Heinemann (11 Paraden); M.M. Pedersen (7/3), Prothmann (1), Weßeling (7), Barten (1), Zufelde (6), Aust (5), Passias (3), Pärt (1), Leu

 

Zuschauer: 1.580

Trainerstimmen:

Thomas Knorr, HSG Ostsee N/G: Endlich einmal sind wir für unser mutiges Spiel belohnt worden. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.

Stefan Riediger, SV Mecklenburg Schwerin: Die 1. Halbzeit haben wir total verschlafen. Später haben wir es nicht mehr geschafft, das Ergebnis zu egalisieren.

8/Lutz Weßeling (Bild Mitte); Foto: P. Bohne

Stiere Torwart Robert Heinemann; Foto: P. Bohne