1 Sieg & 1 Niederlage in der Landesklasse | Viel Lehrgeld in der Bezirksliga

Arsalan mit Aufschlagrecht im ersten Herreneinzel (Foto: BSC 95)

Landesklasse
Eine Woche nach dem Sensationserfolg der Schweriner Landesliga-Mannschaft setzten am 27. Februar auch die beiden anderen Teams ihre Saison fort. Mannschaftsführer Robert Haker führte seine Leute in die Hansestadt Greifswald. Die Gegner hießen Motor Süd Neubrandenburg 2 und BSV Einheit Greifswald (SG mit Güstrower SC09) 2. Zwar musste man auf die Stammspieler Frederik Hewelt und Tim Schramowski verzichten, mit Felix Türmer half jedoch einer der ambitionierten Schweriner Jugendspieler aus. Felix hat sich sofort ins Team eingefügt und gute Spiele gezeigt, Gegen Neubrandenburg einen Sieg zusammen mit Levi Friedrich im Doppel geholt und ein gutes Einzel gezeigt, das er mit etwas mehr Glück und Erfahrung auch hätte gewinnen können.
Insgesamt startete das Team gegen den Ligakonkurrenten aus der Vier-Tore-Stadt sehr erfolgreich und setzte sich nach den Doppeln direkt mit 3:0 in Führung. Punkt 4 machte Hanna Sommerfeld dann im Dameneinzel klar. Doch plötzlich musste um den fünften Punkt gezittert werden, da sowohl das erste und das dritte Herreneinzel sowie das Mixed sehr knapp verloren gingen. Erst Levi erlöste mit einem Sieg im dritten Satz (2. HE) seine Mannschaft und sicherte somit das 5:3 und zwei wichtige Tabellenpunkte.

Gegen Greifswald war an diesem Tag leider nichts zu holen. Das lag zum Teil auch daran, dass die Gastgeber in sehr guter Besetzung antraten. Den Ehrenpunkt sicherte Hanna im Einzel. Mixed und Damendoppel fanden dennoch auf absoluter Augenhöhe statt. Jeweils bestimmte der Entscheidungssatz über Sieg oder Niederlage. Zu 17 gaben sich Robert und Ulrike schließlich geschlagen, zu nervenzerreißenden 26 Punkten Ulrike und Hanna. Somit spiegelte das deutliche 1:7 nicht ganz die erbrachte Leistung Schwerins zweiter Vertretung wider.

Insgesamt steht die Zweite nun solide auf Tabellenplatz 2

Hanna ist erfolgreich im Dameneinzel (Foto: BSC 95)

Bezirksliga
Keine 40 Kilometer von Team 2 entfernt startete die Schweriner Bezirksliga-Mannschaft wieder mutig in den Spielbetrieb. So hatten die Sportfreunde von Grün Weiß Anklam in die eigene Trainingsstätte geladen. Einmal mehr zeigten sie sich als überaus freundliche Gastgeber. Die Spiele gingen dann auch recht zügig auf den vier zur Verfügung stehenden Feldern vorbei, womit der Spieltag nicht unnötig in die Länge gezogen wurde.
Da Felix Türmer in der zweiten Mannschaft gebraucht wurde und Mannschaftskapitän Olaf Weis Corona-bedingt nicht spielen konnte, kam das Team kurzzeitig ins Rudern. Glücklicherweise standen dann aber doch noch René Drews und – neu im Aufgebot – Sven Berndt zur Verfügung.

Die Begegnung mit Anklam sorgte direkt einmal für Ernüchterung. Alle acht Spiele wurden verloren. Das Damendoppel sah zwar erst hoffnungsvoll aus. Mareike Hewelt und Lena Vater verloren den Auftaktsatz nur knapp zu 19. Im zweiten Satz waren die Gegner aber plötzlich viel Stärker und gewannen diesen klar zu 9. Andersherum verlief das Dameneinzel. Zu 11 musste Lena ihrer Gegnerin den Vortritt lassen, durchschaute aber die Spielweise ihrer Kontrahentin. In Satz 2 kämpfte sie sich heran und stand kurz davor das Spiel noch herumzudrehen. Leider ging dieser etwas unglücklich dann doch zu 20 verloren.
Auch das neu formierte Mixed mit Mareike und Sven sah im ersten Satz sehr vielversprechend aus und wurde nur knapp verloren. Nach dem Seitenwechsel zeigten das Duo der Gastgeber aber ihre Routine und zogen uneinholbar davon.

Es folgte das Aufeinandertreffen mit der SG Sassnitz/Stralsund. Direkt schienen bei einigen Schwerinern die Kräfte etwas nachgelassen zu haben. Zwar spielte René ein toll anzusehenes Einzel. Mit 13:21 und 16:21 war er aber doch noch zu weit von einem Sieg entfernt. Für Mut sorgte die Mixed-Paarung – dieses Mal in der Konstellation Sven und Lena. Beide fingen enorm stark an, also so harmonisch, als würden sie schon lange miteinander auf dem Feld stehen, und holten sich den ersten Satz. In den Folgesätzen wurde Sven vermehrt in Bewegung versetzt und konditionell ausgespielt. Somit sollte es wieder kein Punkt für die Schweriner sein. Über drei Sätze ging diesmal auch das erste Herrendoppel. Zwar verlor es recht deutlich Satz 1 (11:21). Im zweiten Satz drehte es das Spiel um und gewann zu 19. Dann aber trumpfte das Sassnitzer Duo wieder auf und ging klar mit 21:8 vom Feld.

Auch dieses Mal zahlten die Bezirksligisten wieder eine Menge Lehrgeld. Erfreulicherweise sehen das alle stets als Motivation, im Training Gas zu geben und ihre Spielfähigkeiten Stück zu Stück zu verbessern.

rh, lv, pd