Ein Sportentwicklungsplan f├╝r Rostock

Drei Monate andauernde Workshop-Phase baut auf sportwissenschaftlichen Analysen auf

In den kommenden drei Monaten organisiert das Rostocker Sportamt mehrere Workshops zur Erarbeitung eines Sportentwicklungsplans f├╝r die Hanse- und Universit├Ątsstadt. Dabei stehen die Ergebnisse einer umfassenden B├╝rger*innenumfrage aus dem vergangenen Jahr sowie von Online-Befragungen aller Kindertagesst├Ątten, Schulen und Sportvereine im Mittelpunkt. Die sportwissenschaftlichen Analysen dieser Bestandsdaten und Ergebnisse werden nun in den Workshops vorgestellt und diskutiert. Das Sportamt wird dabei sportwissenschaftlich vom INSPO Institut f├╝r kommunale Sportentwicklungsplanung aus Potsdam unterst├╝tzt. Ziel ist es, gemeinsam Handlungsempfehlungen f├╝r eine weitere bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Sportentwicklung zu erarbeiten.

Auch interessierte Rostocker*innen erhalten die M├Âglichkeit, an den Workshops teilzunehmen und sich aktiv zu einzubringen. Wer den Wohnsitz in Rostock hat, kann sich unter der Internetadresse www.rostock.de/sport ├╝ber die Themen der einzelnen Workshops informieren und dazu registrieren. Unter den Anmeldungen werden dann zwei bis drei Teilnehmende ausgelost und rechtzeitig vorher informiert.

Im Juni und Juli 2023 waren etwa 10.800 per Zufallsstichprobe ausgew├Ąhlte Rostocker*innen gebeten worden, an einer B├╝rgerbefragung zu ihrem Sport- und Bewegungsverhalten, dem Sportangebot sowie zu den Sportanlagen der Stadt teilzunehmen. Erstmalig wurden auch die 10- bis 17-J├Ąhrigen bei der Stichprobe der Bev├Âlkerungsbefragung ber├╝cksichtigt und mit einem angepassten Fragebogen beteiligt. Etwa 2.200 Rostocker*innen sind dem Aufruf nachgekommen. Die Teilnahmequote der Kinder und Jugendlichen lag bei erfreulichen 30 %, die Teilnahmequote der Erwachsenen bei rund 20 %.

Zeitgleich wurden alle Kitas, Schulen und Sportvereine zu spezifischen Onlinebefragungen eingeladen. Dabei ging es um die jeweilige aktuelle Situation, um Perspektiven, Potentiale sowie m├Âglichen Herausforderungen im Kontext der sportlichen Entwicklung. Etwas mehr als die H├Ąlfte der Institutionen nutze die Chance zum Feedback, bei den Schulen konnte sogar eine R├╝cklaufquote von 87 % verzeichnet werden.

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