„Er wird seinen Weg weiter erfolgreich gehen…“

Nachgefragt beim Erfolgstrainer des TSC Rostock 1957, Hartmut Winkler

Die Wettk√§mpfe im Flossenschwimmen der zehnten „World Games“ in Wroclaw gingen bereits mit deren zweitem Wettkampftag am 22.Juli 2017 zu Ende. Dabei war auch Max Lauschus vom TSC Rostock 1957, der sich wieder einmal als ein erfolgreicher Leistungstr√§ger im deutschen Team erwies.

Nun beendet Max Lauschus seine sportliche Karriere, wird jedoch im November noch einmal beim Internationalen Pokal der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und Orientierungstauchen am 10./11.November 2017 starten, dann ist aber definitiv Schluß.

Wie beurteilt nun Hartmut Winkler, der Erfolgstrainer beim TSC Rostock 1957 und dar√ľber hinaus, die sportliche Entwicklung von Max Lauschus?!

Hartmut Winkler √ľber den Sportler und Erfolgsathleten Max Lauschus

„Er wird seinen Weg weiter erfolgreich gehen…“

Frage: Max Lauschus ging bei den „World Games“ 2017 noch einmal auf Medaillen-Jagd. Wie bewerten Sie dessen Leistungen in Wroclaw?

Hartmut Winkler: Es ist nat√ľrlich schwer, wie in jeder Sportart, einen Titelgewinn zu wiederholen! Die Leistung von Max ist nicht hoch genug zu bewerten, da er sich nur dem Ungarn Denes Kanyo¬†geschlagen geben musste. Die Silbermedaille √ľber 400 Meter ist ein starker Auftritt!

√úber 200 Meter ist von seiner Flosse das Fersenband gerissen, sodass er mit einer Ersatzflosse schwimmen musste. Auch hier ist der f√ľnfte Platz eine¬†super Leistung. Was gewesen w√§re, dar√ľber braucht man nicht zu diskutieren! Die Bronze-Medaille in der 4 x 100 Meter-Staffel, dabei mit deutschem Rekord¬†und¬†mit 35,1 Sekunden als Startschwimmer, ist souver√§n!

Frage: Nun beendet Max seine sportliche Karriere, um seine beruflichen Ambitionen zu realisieren. Was zeichnete aus Ihrer Sicht Max Lauschus sportlich aus? Wie bewerten Sie dessen sportliche Laufbahn?

Hartmut Winkler: Max konnte sich immer sehr auf die Rennen konzentrieren und vorbereiten, die er bestritt. Mittlerweile ist er 12 Jahre im Leistungssport und hat die Ziele, die er sich gestellt hat, fast immer erreichen können! Imponierend ist da schon seine Erfolgsbilanz, denn Рneben Siegen und Medaillen bei World Games, Weltmeisterschaften und Europameisterschaften im Flossenschwimmen Рkonnte er auch WM-Titel, EM-Titel und weitere Medaillen im Orientierungstauchen gewinnen. Er wird sich auch im Berufsleben beweisen und seinen Weg gehen.

Frage: Welcher Erfolg von Max imponierte Ihnen persönlich am meisten?

Hartmut Winkler: Mir f√§llt es schwer, einen Erfolg herauszuheben. Ein ganz besonderer Erfolg f√ľr Max war es aber, sich f√ľr den Leistungssport zu entscheiden und dann so erfolgreich zu sein. Nat√ľrlich sind die Medaillen bei den World Games der h√∂chste Erfolg. Ich denke aber, dass die Silbermedaille im M-Kurs¬†bei den letzten EM im Orientierungstauchen sowie der WM-Titel in der Mannschaftstreff√ľbung (MT√ú) ¬†2011 starke Leistungen waren und erk√§mpft werden mussten!

Vielen Dank und auch Ihnen weiterhin bestes Engagement f√ľr das Flossenschwimmen und den Tauchsport!

Zur Info:

Bei den „World Games“ 2017 in Wroclaw standen 14 Entscheidungen¬† im Flossenschwimmen auf dem Programm. Die erfolgreichsten L√§nder waren Russland mit zw√∂lf Medaillen, darunter achtmal Gold, Ungarn mit sechs Medaillen, darunter dreimal Gold, und S√ľdkorea mit ebenfalls¬† sechs Medaillen, darunter einmal Gold. Je eine Goldmedaille im Flossenschwimmen gewannen China und Wei√ürussland.

Aus deutscher Sicht gab es dreimal Silber und einmal Bronze. Max Poschart belegte dabei jeweils Rang zwei √ľber 100 Meter bzw. 200 Meter. Max Lauschus wurde Zweiter √ľber 400 Meter. Die deutsche 4 x 100 Meter-Staffel mit Max Poschart, Max Lauschus, Florian Kritzler und Malte Striegler schaffte Bronze.

Last but not least: Am 23.September 2017 steigt die Geburtstagsfeier des TSC Rostock 1957 zum „60.“…

Marko Michels

Fotos (Wolfgang Gross):

1.Harmut Winkler bei einer Siegerehrung während des 50.Internationalen Pokals der Hansestadt Rostock im Flossenschwimmen und im Orientierungstauchen 2016.

2.Max Lauschus vor einer Siegerehrung 2016.

 

 

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