Mit einem fantastischen Jugendweltrekord, f├╝nf Einzelmedaillen, einem Deutschen Rekord und f├╝nf Deutschen Jugendrekorden kehrt das junge VDST-Team von der Jugendeuropameisterschaft im t├╝rkischen Istanbul zur├╝ck.
Gold mit Jugendweltrekord ├╝ber 1500 Meter Finswimming und zwei Bronzemedaillen ├╝ber 400 und 800 Meter Finswimming erk├Ąmpfte sich die derzeit erfolgreichste VDST-Finswimmerin Johanna Schikora aus Berlin. Zweimal Silber gab es f├╝r Duncan Gaida ├╝ber 800 und 1500 Meter Finswimming. Nationale Highlights waren f├╝nf Deutsche Jugendrekorde, die Justus M├Ârstedt, Duncan Gaida und Luis B├╝ttner aufstellten.

Jugendweltmeisterin Johanna Schikora gewinnt das Rennen ├╝ber 1500 m FS mit neuem Jugendweltrekord und holt zwei Bronzemedaillen ├╝ber 400 und 800 m Finswimming. (Foto: VDST)

Offenbach, 08.08.2018: Vom 30. Juli bis 2. August entsandte der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) seine Jugendnationalmannschaft zu den Jugendeuropameisterschaften im Finswimming. Neben Jugendweltmeisterin und Jugendweltrekordhalterin Johanna Schikora, den deutschen Jugendrekordhaltern Luis B├╝ttner, Justus M├Ârstedt und Duncan Gaida, waren die beiden talentierten Nachwuchs-Athletinnen Aimee Joy Hecke und Antonia Zimmer dabei. Die Jugendmeisterschaften fanden im t├╝rkischen Istanbul statt und waren mit f├╝nf Podestplatzierungen sehr erfolgreich: Die Goldmedaille gab es f├╝r Johanna Schikora ├╝ber 1500 m Finswimming. Ihre Siegerzeit von 13:27,82 Minuten ist ein neuer Jugendweltrekord und damit nat├╝rlich auch ein neuer Deutscher Rekord! Zwei Silbermedaillen erk├Ąmpfte sich Duncan Gaida ├╝ber 800 m und 1500 m Finswimming. Der Leipziger Langstreckler sorgte ├╝ber 800 m auf den letzten 100 m f├╝r eine Sensation und sprintete f├Ârmlich zu Silber. Die beiden Bronzemedaillen gehen auf das Konto der Jugendeuropameisterin Johanna Schikora: ├ťber 400 m und 800 m Finswimming holte sie Medaille 4 und 5 f├╝r den VDST.

Auch bei den nationalen Rekorden hat sich durch die klasse Ergebnisse einiges bewegt: Justus M├Ârstedt verbesserte seine eigenen Bestmarken ├╝ber 50 m Apnoe und 100 m Streckentauchen. Der Weimarer Sportler war ├╝ber 50 m Apnoe ├╝ber drei Zehntelsekunden schneller als zu den Deutschen Meisterschaften und erreichte mit einem denkbar knappen R├╝ckstand von 0,03 Sekunden auf Bronze den vierten Platz. ├ťber die doppelte Distanz mit Drucklufttauchger├Ąt blieb er sogar 0,7 Sekunden unter seinem erst bei der Weltmeisterschaft vor zwei Wochen aufgestellten Rekord. Der Berliner Luis B├╝ttner stellte seinen eigenen Jugendrekord ├╝ber 100 m Finswimming ein und erreichte mit dieser Zeit einen tollen f├╝nften Platz. Die beiden Silbermedaillen von Duncan Gaida waren ebenfalls fantastische neue Deutsche Jugendrekorde.

F├╝r den deutschen Finswimming-Nachwuchs stand die Teilnahme an dieser kontinentalen Meisterschaft lange Zeit nicht fest. Erst die deutlich ver├Ąnderten Reisehinweise des Ausw├Ąrtigen Amtes und die gro├če Unterst├╝tzung des internationalen Welttauchsportverbandes CMAS erm├Âglichten es dem VDST seine Jugendnationalmannschaft doch noch, wenn auch sehr kurzfristig zu entsenden.
ÔÇ×Ich bin froh, dass die Teilnahme unserer jungen Sportlerinnen und Sportler doch noch m├Âglich war. Daf├╝r danke ich allen daran Beteiligten. Sehr stolz bin ich aber auch auf unsere jungen Talente, die sich trotz dieser sehr kurzen Vorbereitungsphase so phantastisch geschlagen haben und sehr erfolgreich waren! Hier liegt eine gro├če Perspektive f├╝r die Zukunft des Finswimmings!ÔÇť, freut sich der Pr├Ąsident des VDST, Franz Br├╝mmer.

Zweimal Silber gab es f├╝r den Leipziger Duncan Gaida (links im Bild) ├╝ber 800 und 1500 m Finswimming (Foto: VDST)


Der Verband Deutscher Sporttaucher
Im Verband Deutscher Sporttaucher e.V. sind ├╝ber 80.000 Unterwassersport-Begeisterte in rund 1.000 Tauchsportvereinen organisiert. In seinen Vereinen, Tauchschulen und Dive Centern bietet der VDST die besten M├Âglichkeiten, das Sporttauchen zuverl├Ąssig und sicher zu erlernen und auszu├╝ben.
Als einziger deutscher Vertreter des Welttauchsportverbandes CMAS vergibt der VDST eine international anerkannte Brevetierung. Das hohe Qualit├Ątsniveau seiner Ausbildung ist durch den Europ├Ąischen Tauchsportverband (EUF) zertifiziert und durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) lizenziert.

Quelle: Verband Deutscher Sporttaucher e.V.