Die MV-Liga Handballer vom HC Vorpommern-Greifswald stehen am kommenden Sonntag vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe beim verlustpunktfreien Tabellenersten Güstrower HV(Anpfiff 15:00 Uhr).

 „Wir freuen uns auf eine schöne Herausforderung. Güstrow hat einen sehr guten Kader, der vor der Saison nochmal verstärkt wurde. Dennoch können wir befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren. Generell sind wir über jedes Spiel, das wir in der aktuellen Situation bestreiten dürfen, sehr froh“ so Trainer Ben Westphal.

Männerteam kann 2G+-Bedingungen erfüllen

Die neuen Corona-Bestimmungen können von der ersten Männermannschaft umgesetzt werden.

„Wir können die 2G+ Regelung umsetzen, auch wenn wir dadurch mehr Aufwand haben. Solange es möglich und vertretbar ist, möchten wir spielen und trainieren“ so Westphal auf Nachfrage.

Der Verein informierte, dass alle Spieler und Betreuer seit Monaten komplett geimpft seien und sich das Team am Sonntag vor Abfahrt in einem Testzentrum testen lässt.

Dabei kann der HC auf einen vollen Kader zurückgreifen. Fehlen wird weiterhin Kapitän Christoph Schulz, der aufgrund einer Knieverletzung noch kein Spiel absolvieren konnte. Auch Carl Mertins, Theodor Schnarr, Moritz Willing und Maximilian Speckin stehen am Sonntag wohlmöglich verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

Nachholspiel beim HSV Grimmen am kommenden Donnerstag

Vier Tage nach dem Güstrow-Spiel reist das Team um Torhüter Max Surke zum Nachholspiel nach Grimmen(Anpfiff 20:00 Uhr). Am 11.12. findet das Rückspiel gegen den Güstrower HV in der heimischen Mehrzweckhalle statt. Mit diesem Heimspiel beendet der MV-ligist nicht nur das kurze Handballjahr, sondern auch die Vorrunde der Staffel Ost.

Seit Monaten schlechte Trainingsbedingungen

Im neuen Jahr hofft der HC auf bessere Trainingsbedingungen und eine neue Hallensituation in Greifswald. Aufgrund der Schließung(seit November 2020) der Trainingshalle in der Max-Planck-Straße fehlen dem kompletten Verein seit Monaten viele Hallenzeiten. Das MV-Liga-Team trainiert nur einmal wöchentlich im Innenbereich.

„Das ist als MV-ligist definitiv zu wenig und kann keine Dauerlösung sein. Doch vielmehr tun mir die vielen Kinder- und Jugendlichen leid, die ebenfalls kaum Hallenzeiten haben. Wir hoffen da auf schnellstmögliche Lösungen“ so Westphal.

Foto: André Gschweng / FarbSpielFotografie