Es war der erwartet schwere Testspielgegner. Genau dafür sind Testspiele aber ja auch da, sollen sie den Coaches doch aufzeigen, woran noch gearbeitet werden muss. So kann man dem ambitionierten Drittligisten der Hamburg Pioneers dankbar sein, für ein phasenweise Match auf Augenhöhe. Am Ende siegten die Hausherren mit 35:29. Fünf Ballverluste sowie Strafen in vierten Versuchen, die die Pioneers im Ballbesitz ließen, sorgten für unerwartete Spannung bis zum Schluss bei den zahlreichen Zuschauern in Warnemünde.

Julian Hagen war wieder einmal kaum zu halten. (Foto: Griffins Media Team; Gerd Köhler)

„Es war ein typisches Vorbereitungsspiel, mit ganzen vier gemeinsamen Trainingseinheiten als Vorlauf zu diesem Spiel. Besonders in der Offense, in der es viel um Abstimmung geht, war zu sehen, dass es dort noch viel zu tun gibt.“ so HC Markus Grahn nach dem Spiel. Und weiter: „Unsere Ballverluste haben die Gegner jedes Mal in gute Feldposition gebracht. Daran werden wir verstärkt arbeiten, wir haben neue Offense Coaches und scemes, die in Kombination mit unserem jungen deutschen QB Arthur Riemer etwas Geduld erfordern. Unsere Defense war da solider und etwas besser eingespielt, hier konnten wir an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Auch die Special Teams müssen verbessert werden. Die neuen Plays, die Coach Jack Farr mitgebracht hat, sind noch nicht richtig verinnerlicht. Insgesamt sind wir aber zufrieden mit dem Spiel. 35 Punkte in der Offense geben Hoffnung für die Saison und das Spiel zu gewinnen, gibt Selbstvertrauen, auch wenn unsere Gesamtleistung eher mäßig war.“

Text: Griffins Media Team

Foto: Griffins Media Team – Gerd Köhler