Gelungene Generalprobe trotz schwerer Trainingsbedingungen

Erfreuliche Ergebnisse der Rostocker Gymnastinnen des HTV Rostocks beim Petermännchenpokal in Schwerin. Bronze in der SWK für Isabell Freyhof und Silber für Nina Würker in der FWK. In der gleichen Altersklasse erturnten sich Fine Krüger Platz 5, Anna Gaspert Platz 6 und Delia Uselmann Platz 9. Im größten Starterfeld der JWK errang Sarah von der Osten-Sacken Platz 5, Letizia Berger Platz 9, Siri Supliet Platz 10 und Karla Zeese Platz 12. Bei toller Atmosphäre und guter Organisation des Gastgebers TSV Schwerin haben bei diesem Pokalwettkampf Vereine aus Schwerin, Ahrensburg, Rendsburg, Bentwisch und Rostock teilgenommen. Eine gelungene Generalprobe für die regionalen Meisterschaften kommenden Samstag in Kiel.

v.l.n.r. hinten: Nina Würker, Fine Krüger, Anna Gaspert, Letizia Berger, Delia Uselmann, Karla Zeese,Siri Supliet, Sarah v.d.Osten-Sacken Isabell Freyhof | vorne: Fine Fischer, Pauline Willamowius, Linn Willamowius (Foto: HTV Rostock)

Und trotz erschwerter Trainingsbedindungen ein doch sehr beachtliches Ergebnis für die Gymnastinnen der Rhytmischen Sportgymnastik des HTV Rostocks, freute sich Trainerin Helga Hrdina, die trotz ihrer 82 Jahren, nicht nur die Gymnastinnen auf jeden Wettkampf betreut sondern auch für das Kinderturnen verantwortlich ist. So teilen sich aktuell durchschnittlich bis zu 25 Gymnastinnen! zeitgleich die einzige Bodenfläche in der Kunstturnhalle in der Schillingallee. Zeitweise trainieren dazu parallel auch die Geräteturnerinnen des HTV Rostocks in der Halle. Dazu kommt, dass nicht nur die Deckenhöhe für die Mädchen zu niedrig ist, um die so wichtigen Risikowürfe mit den 4 Handgeräten Keulen, Ball, Reifen und Band zu üben, auch die Bodenfläche ist eine typische Sprungbodenmatte für die Geräteturnerinnen ausgerichtet und für die Gymnastinnen der Rhytmischen Sportgymnastik gänzlich ungeeignet.

v.l.: Nina Würker, Fine Krüger, Letizia Berger, Delia Uselmann, Karla Zeese, Sarah v.d. Osten-Sacken, Siri Supliet (Foto: HTV Rostock)

Ohne Zusatztraining am Wochenende wären Wettkämpfe unter diesen Bedingungen gar nicht möglich. Umso mehr freute sich Trainerin und Wettkampfrichterin Anke Radke sowie die Trainerinnen Linn und Pauline Willamowius und Urgestein Helga Hrdina über die guten Ergebnisse. Erfreulich ist auch, dass trotz dieser erschwerten Bedingungen 4 kleine Mädchen aus der Ukraine herzlich aufgenommen worden sind, und die Möglichkeit haben zu trainieren und somit ihre traumatischen Erlebnisse etwas vergessen können. Nun heißt es für die Trainer und Gymnastinnen, an den Fehlern zu arbeiten, den Übungen den letzten Feinschliff zu geben, um dann nächste Woche erfolgreich bei den Norddeutschen Meisterschaften in Kiel zu sein.

Quelle: HTV Rostock