Handballstiere verpflichten neuen Goalgetter

Zweijahresvertrag fĂŒr LinkshĂ€nder Kim Colin Reiter

Sportchef Dirk Schimmler (li.) und Teammanager Stephan Riediger (r.) begrĂŒĂŸen Kim Colin Reiter bei den Mecklenburger Stieren. FOTO: Mecklenburger Stiere

Schwerin. Die Mecklenburger Stiere haben fĂŒr die nĂ€chsten beiden Spielzeiten einen herausragenden TorschĂŒtzen engagiert: Mit Kim Colin Reiter, den Schweriner Handballfreunde bereits in der Partie gegen die HSG Ostsee N/G erleben konnten, kommt ein erfahrener und verlĂ€sslicher Rechtsaußen ins Team, der auch im RĂŒckraum variabel einsetzbar ist und QualitĂ€t am Strafpunkt unter Beweis stellt. „Kim hat in der letzten Saison durchschnittlich zehn Tore pro Spiel geworfen. In der Partie gegen uns sogar 13. Diese EffektivitĂ€t, ein gutes Gegenstoßverhalten und vor allem verschiedene Einsatzoptionen haben es uns leicht gemacht, ihm einen Vertrag anzubieten“, so der Sportchef der Stiere, Dirk Schimmler.

Auch fĂŒr den 27-JĂ€hrigen, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Bio-Physik an der UniversitĂ€t LĂŒbeck an seiner Promotion arbeitet und mit seiner Freundin in der Hansestadt lebt, klang das Angebot der Stiere verlockend. „Ich möchte im sportlichen Bereich noch einmal einen Schritt nach vorn machen. Ich freue mich sehr auf die Saisonvorbereitung und einen guten Start mit meinem neuen Team.“ Kim Colin Reiter hat mit fĂŒnf Jahren den Ball in die Hand genommen und zunĂ€chst beim MTV, spĂ€ter bei LĂŒbeck 76 und in Stockelsdorf gespielt. Als B-Jugendlicher mischte der 1,84 Meter große LinkshĂ€nder bereits in der A-Jugend in der Regionalliga mit und wurde mit der Landesauswahl Schleswig-Holstein Sieger beim LĂ€nderpokal (heute Deutschland-Cup). Im MĂ€nnerbereich sammelte Kim Erfahrungen in der zweiten und auch ersten Mannschaft des VfL Bad Schwartau. „Dann bin ich zur HSG Ostsee gegangen. Mit diesem ambitionierten Team haben wir in kurzer Zeit den Aufstieg von der sechsten bis in die dritte Liga geschafft. Das war schon etwas Besonderes. Jetzt bin ich gern dabei, wenn in Schwerin etwas Besonderes gelingen soll.“ (ba)

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