In letzter Sekunde kassiert der FCM den 1:1 Ausgleich

Vor dem Spiel wĂ€ren nicht wenige, aufgrund der akuten Personalsorgen, mit einem Punktgewinn zufrieden gewesen. Immerhin sorgte diese eine Punkt dafĂŒr, dass der Klassenerhalt nun sicher ist. Dennoch war der Sieg zum Greifen nah, wurde allerdings mit der letzten Aktion im Spiel hergeschenkt.

Paul Stubbe (re.) und Jean-Pier Bohmann lassen den Strausberger Cierech ins leere laufen

Cheftrainer Enrico Neitzel standen nur 12 Feldspieler zur VerfĂŒgung. Entsprechend „dĂŒnn“ war die Bank besetzt. Die Strausberger benötigen jeden Punkt fĂŒr den Klassenerhalt, agierten aber sehr vorsichtig und harmlos. Wirklich nennenswerte Chancen gab es nicht zu sehen. Die 240 Zuschauer mussten bis zur 44. Minute warten, ehe Schilling und Witkowski die Möglichkeit zur FĂŒhrung hatten. Von den abstiegsbedrohten GĂ€sten kamen kaum zwingend gefĂ€hrliche Aktionen.

Schwerins Trainerlegende Horst Schulz bekommt von FCM-PrÀsident Reinhard Henning die Ehrenurkunde

In der Halbzeitpause wurde die Schweriner Trainerlegende Horst Schulz geehrt. Er bekommt einen TribĂŒnenplatz mit seinem Namen. Die Aktion „Ein Platz der Deinen Namen trĂ€gt“ ist nĂ€mlich angelaufen. FCM PrĂ€sident Reinhard Henning ĂŒberreichte die Urkunde. Eine schöne Sache am Rande des Spiels.

TorschĂŒtze zum 1:0 Zwischenstand – Mario Schilling

In der zweiten HĂ€lfte war der FCM spielbestimmend und gab den Ton an. Wie ausgewechselt erarbeiten sich die Schweriner aussichtsreiche AbschlĂŒsse. Gleich zwei Mal lief ein Spieler frei auf das Tor der Strausberger zu. Erst scheiterte Witkowski, dann Friauf. Nach einer Ecke wurde es im Strausberger Strafraum brenzlig. Eine Doppelchance konnte gerade so vereitelt werden. Die FĂŒhrung lag sprichwörtlich in der Luft, da die GĂ€ste nicht wirklich fĂŒr Entlastung sorgen konnten. Der Jubel war groß, als Schilling nach einer Ecke in der 81. Minute freistehend ins Tor köpfte. Als nun alle mit einem Sieg und Abpfiff in der 93. Minute rechneten, kam Strausberg zum Ausgleich. Der gerade eingewechselte NĂŒrbchen, markierte mit einem platzierten Flachschuss aus 20 Metern, den nicht mehr fĂŒr möglich gehaltenen Treffer zum Remis. Die EnttĂ€uschung auf Schweriner Seite war deutlich zu spĂŒren.

Die EckbÀlle des FC Mecklenburg waren immer gefÀhrlich

Der Klassenerhalt ist sicher und auch nĂ€chstes Jahr wird es Oberliga-Fußball in Schwerin zu sehen geben. Die Verantwortlichen können nun sicher planen und die kommende Saison vorbereiten. Das letzte Heimspiel gibt es schon nĂ€chsten Sonntag zu sehen. Die Tormaschine SV Lichtenberg 47 wird dann der Gegner sein. Sicher wird es dann mehr Arbeit fĂŒr die Hintermannschaft des FCM geben.

FCM: – Friauf, Schilling, Gorkow, Laudan – Stubbe, Bohmann – Arnheim, Witkowski, Pataman – Michalski (70. Schmal)

Quelle: Jano Tandler

Fotos: Danilo Thienelt

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