Die Diagonalangreiferin des SSC Palmberg Schwerin über den DVV-Pokal-Erfolg und weitere Ziele

Der SSC Palmberg Schwerin ist „voll auf Kurs“. Gerade den DVV-Pokal gewonnen und in der Champions League bestens unterwegs streben die Volleyballerinnen um Trainer Felix Koslowski nun den dreizehnten Deutschen Meistertitel an. Seit der Saison 2018/19 spielt auch die Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok für Schwerin. Die gebürtige Balverin (NRW) ist zugleich Hoffnungsträgerin für die DVV-Nationalmannschaft. Gegenwärtig belegt sie Rang 2 in der Top-Scorer-Wertung der ersten Bundesliga.

Kimberly Drewniok im Spiel gegen die Ladies in Black Aachen. FOTO: © SSC

Interview

Herzlichen Glückwunsch zum Pokalsieg gegen Allianz MTV Stuttgart!!! Wie verlief das Spiel aus Deiner Sicht? Letztendlich waren die Stuttgarterinnen ja chancenlos…

Danke schön! Wir freuen uns sehr über den neuen Titel. Das Spiel ist besser als erträumt verlaufen. Mit so einem klaren Ergebnis hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wir haben eine super Team-Leistung abgerufen. Es konnte sich jeder auf den Anderen verlassen. Stuttgart ist und bleibt ein sehr starkes Team. Da werden, denke ich, noch einige spannende Aufeinander-Treffen stattfinden.

Der Monat Februar war für den SSC Palmberg Schwerin extrem – mit sieben Begegnungen in der Bundesliga, im Europapokal und in der Bundesliga. Und bereits am 2. März ging es auswärts gegen Suhl ran. Das schafft… Wie sieht das Relaxen aus?

Das stimmt. Der Februar war ziemlich knackig. Allerdings haben wir eine sehr gute Betreuung, die alles dafür tut, dass wir fit bleiben. Nach dem Suhl Spiel haben wir drei Tage frei bekommen, die ich persönlich zuhause verbracht habe. Ich komme aus einer sehr ländlichen Gegend und wir besitzen dazu noch Pferde. Das ist immer wieder ein toller Ausgleich für mich, bei dem ich die Akkus wieder aufladen kann.

Eigentlich wäre der 13. Meistertitel jetzt nur logisch. Wer könnte dem SSC Palmberg Schwerin aus deiner Sicht noch gefährlich werden?

Es sind einige starke Teams in der Liga. Der direkte Konkurrent wäre wahrscheinlich Dresden oder Stuttgart. Letztendlich möchten wir – egal, wer unser Gegner ist – das letzte Spiel im Finale gewinnen…

Was sind die nächsten Herausforderungen mit der Nationalmannschaft?

Diesen Sommer stehen einige Highlights auf dem Programm. Unter anderem die Olympia-Qualifikation und die Europameisterschaft. Es werden spannende Monate auf uns zukommen. Ich freue mich schon darauf.

Du bist ja Neu-Schwerinerin. Welcher Platz ist für dich hier der schönste?

Die Volleyball-ARENA. Nein, Spaß, ich laufe gerne durch die Innenstadt und teste mich durch die Restaurants. Sobald das Wetter mitspielt, werde ich auch mal die umliegenden Seen begutachten.

Vielen Dank und weiterhin maximale Erfolge!

mic

Kimberly Drewniok wurde 1997 im Nordrhein-Westfälischen Balve geboren. Ihre Karriere begann sie beim RC Sorpesee

Ab 2014 spielte sie für die Nachwuchsmannschaft VC Olympia Berlin, den SC Potsdam und den VC Wiesbaden. Für den SSC Palmberg Schwerin schlägt sie seit der Saison 2018/19 auf.

Drewniok ist mit Ruben Schott, Mitglied der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft und Aktiver beim polnischen Verein Trefl Gdansk, liiert.