Claudine Vita (SCN) schaffte Bronze im Diskuswerfen in Erfurt

Am zweiten Tag der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2017 in Erfurt stand unter anderem das Diskuswerfen der Frauen auf dem Programm. Es ging dabei auch um die Startplätze bei den WM im August in London.

Letztendlich schaffte die Berlinerin Julia Harting mit 63,63 Metern die größte Weite vor der gebürtigen Greifswalderin bzw. ehemaligen SCN-Athletin Anna Rüh (SC Magdeburg, 62,17 Meter) und Claudine Vita (SC Neubrandenburg, 61,56 Meter).

Blick in die WM-Historie im Diskuswerfen für Frauen aus deutscher Sicht

Auch im Diskuswerfen jubelten deutsche Frauen in der WM-Historie oft: Zwischen Helsinki 1983 und Peking 2015 erkämpften deutsche Diskuswerferinnen 5 x Gold, 4 x Bronze, 1 x Bronze – die uneingeschränkte Top-Nation im weltmeisterlichen Frauen-Diskuswerfen.

Erst mit Abstand folgen Weißrussland mit 3 x Gold, 1 x Silber, Russland mit 1 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze und Australien mit 1 x Gold, 1 x Silber. WM-Gold im Frauen-Diskuswerfen gab es ebenfalls für Neuseeland, Bulgarien, Kroatien und China (jeweils 1 x).

Aus M-V-Sicht jubelten unter anderem Diana Gansky, in Bergen auf Rügen geboren, über WM-Silber 1987 und Franka Dietzsch, in Wolgast geboren und für den SC Neubrandenburg startend, über WM-Gold 1999, 2005 und 2007.

Marko Michels