Kleine BCT-Crew gewann alle KĂ€mpfe bei internationalem Turnier in Tschechien

Ostrava/Schwerin. Sieben KĂ€mpfe, sieben Siege. Eine kleine Boxer-Delegation des BC Traktor Schwerin hat beim internationalen Ostrava-Turnier der U17 (Junior) und U19 (Jugend) großen Eindruck hinterlassen. Am Boxturnier in Tschechiens drittgrĂ¶ĂŸter Stadt Ostrava nahmen vom 9. bis 11. Mai außer Tschechiens Nationalmannschaft, tschechische Vereinsboxer sowie das Nationalteam Schottlands teil.

Durchweg erfolgreich waren die Traktor-Athleten Calvin Mattern (48 Kg), Adel Bouadjadja (54 Kg), Dario Mamone (57 Kg) und Sebastiano Rizzo (U19/60 Kg). Ganz stark prĂ€sentierte sich Calvin Mattern. Der dreifache Deutsche Meister, SchĂŒtzling von Sebastian Zbik und Abdelali Hajiri, gewann sowohl seinen ersten Kampf (RSC 2. Runde gegen einen Boxer aus Ostrava) als auch den zweiten (RSC 1. Runde im Finale gegen den schottischen Meister) vorzeitig.

Adel Bouadjadja vom Landesleistungszentrum (LLZ), der einst auf Schwerins Großem Dreesch unter den Fittichen von Traktor-Coach Abdelali Hajiri mit dem Boxen begann, bezwang im ersten Kampf den tschechischen Meister mit 2:1 nach Punkten und siegte im zweiten Fight gegen einen tschechischen Athleten. Dario Mamone behauptete sich im Finale mit einen klaren drei-Runden-Sieg gegen einen tschechischen Boxer.

Sehr gute Leistungen bot Sebastiano Rizzo. Nachdem der Schweriner U19-Leichtgewichtler im ersten Kampf einen ukrainischen Athleten deutlich bezwungen hatte, traf er im Finale auf den fĂŒnffachen tschechischen Meister und EM-Dritten Tomas Glovcik. Auch ihn konnte Sebastiano besiegen.

Einziges Manko aus Schweriner Sicht: Traktor-Schwergewichtler Ahmed Abdulgamidov blieb kampflos. FĂŒr den starken Schweriner hatte sich kein ebenbĂŒrtiger Gegner gefunden. FĂŒr das fĂŒnfköpfige Traktor-Team verantwortlich waren Abdelali Hajiri, Trainer am LLZ, und Denis Radovan – der Profi-Boxeuropameister hat inzwischen seinen Trainerschein gemacht und bereits wiederholt Traktor-Boxer in der Ringecke gecoacht. Traktor-Trainer Hajiri, genannt „Ali“, lobte die Super-Organisation des Turniers.

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