Riesenandrang fĂŒr das 28. Landesturnier in Redefin

Nur noch 14 Tage, dann beginnt das 28. Landesturnier der Pferdesportler von Mecklenburg-Vorpommern im LandgestĂŒt Redefin. Knapp 2.000 Nennungen sind von 355 Reitern eingegangen. Hinzu kommen 35 Voltigiergruppen, 65 Einzelturner und zehn Duos. Ein Riesenandrang also, der die Organisatoren-Gemeinschaft um Sven Strauß (Neubrandenburg), Enrico Finck (Zehlendorf) und Stephan Schulz (BĂŒtzow) vor große logistische Herausforderungen stellt.

„Wir hatten mit vielen Nennungen gerechnet. Dass es aber so viele werden wĂŒrden, damit konnten wir in den kĂŒhnsten TrĂ€umen nicht rechnen“, sagt Sven Strauß. Der gleich hinzufĂŒgt: „Wir freuen uns natĂŒrlich darĂŒber, weil die beiden ersten Auflagen dieser Veranstaltung offensichtlich sehr gut angekommen sind bei den Reitern. Da wir aufgrund der Vielfalt fĂŒr das Springen nicht auf einen weiteren Springplatz ausweichen können, sind wir gezwungen die gesamte Veranstaltung um einen Tag vorzuverlegen, um alles in geordneten Bahnen abwickeln zu können.“

Das vorverlegen betrifft nur die SpringprĂŒfungen, fĂŒr die knapp 1.650 Meldungen eingegangen sind. Die Organisatoren haben, in Verbindung mit dem Landesverband als offiziellem Veranstalter, festgelegt, alle PrĂŒfungen, die fĂŒr Donnerstag im Springen vorgesehen waren, auf den Mittwoch vorzuverlegen. Das sind sieben SpringpferdeprĂŒfungen mit Qualifikationen zum Bundeschampionat und den Landeschampionaten. Auf Donnerstag werden zwei komplette PrĂŒfungen gelegt, die nicht zum Landesmeisterschaftsprogramm gehören. Das sind ein L- und ein S-Springen. Hinzu kommen aus einem Ein- und einem Zwei-Sterne M-Springen die Teilnehmer, die nicht um die Landesmeisterschaft reiten.

FĂŒr die Teilnehmer der Landesmeisterschaft selbst Ă€ndert sich nichts. Von Freitag bis Sonntag wird fĂŒr alle Klassen je eine WertungsprĂŒfung ausgetragen. „Ich finde diese Regelung sogar besser als die bisherige. Sie kommt Reitern wie mir entgegen, die weiter weg wohnen und an den Springpferde- sowie an den LandesmeisterschaftsprĂŒfungen teilnehmen. Die Pferde, die Mittwoch im Einsatz sind, können nach Hause gebracht werden und am Donnerstag fahren wir mit anderen Pferden wieder in Ruhe nach Redefin“, sagt Julian Sass aus Staven bei Neubrandenburg.

In der Dressur bleibt alles wie geplant. Die M- und S-PrĂŒfungen sind zwar auch stark besetzt, „wir bekommen aber alle in einen geordneten Zeitrahmen unter“, so Michael Arnold (Meldestelle Dressur). Nicht ganz unproblematisch ist der Run auf die VoltigierprĂŒfungen, die am Samstag und Sonntag in der Besucher-Reithalle ausgetragen werden. „Wir bekommen das aber geregelt“, sagt Katrin Schlönvogt vom VerbandsprĂ€sidium, die sich mit um das Voltigieren kĂŒmmert. Voltigierer und Reiter kommen aus ganz Norddeutschland. Man braucht kein Prophet zu sein, um voraussagen zu können, dass die Reithalle der Voltigierer nach jedem Vortrag beben wird und die Stimmung sieden lĂ€sst.

Die Starterfelder sind hochkarĂ€tig. Bis auf Holger Wulschner, der einen Auslandseinsatz wahrnimmt und im Übrigen sein CSI4* vorbereitet, das eine Woche spĂ€ter stattfindet, sind alle Reiter der Leistungsklassen 1 und 2 aus MV komplett an Bord. Hinzu kommen zahlreiche LeistungstrĂ€ger aus Norddeutschland wie die Springreiter Carsten-Otto Nagel, Svenja Herz, Jesse Luther, Roland Sandbrink, Carl-Christian Rahlf, der Ire Eoin Ryan oder die Dressurreiter Karin Winter-Polac, Nadine RĂŒdiger, Chiara Romberg und weitere.

„Mit den Vorbereitungen liegen wir im Zeitplan, hervorragend ist die Zusammenarbeit mit dem LandgestĂŒt. Alle technischen Voraussetzungen, zu denen auch die Bereitstellung von 225 Pferdeboxen gehören, inklusive Livestream am Spring- und Dressurplatz, sind gegeben, damit Reiter und Besucher ein schönes Landesturnier erleben“, sagt Enrico Finck.

Verein ….

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