Riesenerfolg für die 17-jährige Neubrandenburgerin beim Europäischen Olympischen Jugendfestival

Mit einer Topzeit von 11,56 Sekunden für die 100 Meter hatte sich Cheyenne Kuhn (SC Neubrandenburg) für das Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) in Baku qualifiziert. Eine Hausnummer, denn damit galt die 17-Jährige gleich als eine der Top-Favoritinnen auf den Titel des seit 1991 ausgerichteten Events. Am Montag ging es dann für Kuhn in die Vorrunde. Hier zeigte sie sogleich, dass sie zu Europas besten Sprinterinnen gehört. Nur 11,89 sek brauchte sie ins Ziel – Platz 1 in ihrer Gruppe und damit die direkte Qualifikation für das Finale. Das war dann auf den Dienstagabend angesetzt.

Bei sommerlichen Temperaturen, das Thermomerer stand noch bei 26 Grad, platzierten sich um 20:36 Uhr also die 8 schnellsten Läuferinnen auf die Startblöcke. Plötzlich hob der Schiri die Gelbe Karte. Die Verwarnung wegen Verzögerung erhielt die Schwedin Johanna Kylmanen. Davon unbeirrt gingen alle wieder auf Position. Startschuss. Nach 12 Sekunden war schließlich alles wieder vorbei. Mit einem erolgreichen Ergebnis für Cheyenne Kuhn. Minimal langsamer als noch im Vorlauf erreichte die Neubrandenburgerin mit 11,93 sek hinter der Irin Rhasidat Adelekr (11,70 s) und der Finnin Kylmanen (11,89 s) die Ziellinie.

Mit der Bronzemedaille hat Kuhn ganz klar die Weichen für eine internationale Laufbahn gestellt – nach ihren Siegen in Bestzeit bei den Norddeutschen Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg sowie bei der Internationalen Bauhaus-Junioren-Gala in Mannheim.

red