In einem nervenaufreibenden und spannenden Spiel konnten die Stiere die SG Flensburg-Handewitt II knapp mit 35:33 (16:17) schlagen.

Schwerin(WG): Schwerin begann wieder recht nervös und leistete sich vor allem im Angriff zu viele leichtfertige Fehler (Pedersen, Zufelde). Vor allem Mark Pedersen war in der Anfangsphase ein Totalausfall. Insgesamt leistete er sich 11 FehlabschlĂŒsse. Mit fortlaufender Dauer fand er aber immer besser ins Spiel und war mit 10 Treffern erfolgreichster TorschĂŒtze. Die gesamte 1. Halbzeit liefen die Stiere einem RĂŒckstand hinterher. So wurde beim Stand von 16:17 die Seiten gewechselt.

In der 2. HĂ€lfte fanden die Stiere besser ins Spiel und konnten beim 19:19 ausgleichen. Das 20:19 war die erste FĂŒhrung im Spiel. Beim 27:22 (46.Min.) sah alls nach einem sicheren Sieg aus. Doch die junge Mannschaft von Flensburg-Handewitt gab sich nie auf und kĂ€mpfte verbissen um jeden Ball. Beim 29:28 hatten sie den Anschluss erreicht. Doch zu mehr sollte es nicht reichen. Durch sehr gute Leistungen beider TorhĂŒter Jan Kominek und Robert Heinemann liess sich Schwerin nicht mehr von der Siegerstraße drĂ€ngen und gewann schließlich verdient mit35:33.

Schwerin spielte mit: Kominek (12 Paraden),Heinemann (5 Paraden); Curcic (7), Pedersen (10/2), GrÀmke (1), Prothmann, Marangko, Evangelidis, Zufelde (6), Aust, Passias (1), Calvert (9/4), PÀrt (1)

Zuschauer: 1.542

Trainerstimmen:
Sascha Zollinger, SG Flensburg-Handewitt II: GlĂŒckwunsch an Schwerin vor der tollen Kulisse. Meiner jungen Mannschaft fehlt noch die nötige Erfahrung.
Mannhard Bech, SV Mecklenburg-Schwerin: Wir hatten das glĂŒcklichere Ende fĂŒr uns. Die GĂ€ste haben sehr stark gespielt. Wir haben zu viele Chancen vergeben.