Der Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern (LFV) veranstaltet gemeinsam mit dem Fußballverband Nordvorpommern/Rügen am 16. Oktober einen Tag des Kinderfußballs in Trinwillershagen. Insgesamt nehmen 20 Teams aus elf Vereinen in der Altersklasse der F-Junior:innen (Geburtsjahr 2013 und jünger) an der ca. zweistündigen Veranstaltung teil. Das Turnier beginnt offiziell um 10.10 Uhr mit der Eröffnung, nach der anschließenden Auslosung beginnen die ersten Spiele auf den verkleinerten Spielfeldern um 10.30 Uhr.

Der Tag des Kinderfußballs dient zugleich als Informationsveranstaltung für Trainer:innen rund um die geplanten oder zum Teil schon umgesetzten neuen Spielformen im Kinderfußball. Von Ihnen als auch von den Zuschauenden wird in diesem Rahmen Feedback durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gesammelt und ausgewertet.

Neue Spielformen im Fokus

„Die Herausforderung für die Verbände und Vereine ist es, ein flexibles Fußballangebot zu bieten, das allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, Spaß am Spiel zu haben, um sie als langfristige Mitglieder für die Fußballfamilie zu gewinnen“, sagt Ronny Zimmermann, zuständiger Vizepräsident im DFB für den Jugendfußball. „Entscheidend ist dabei: Wir müssen Begeisterung wecken, wir müssen Begeisterung fördern. Dabei sind altersgerechte Spielangebote unerlässlich. Wir müssen immer wissen, was die Kinder bewegt – und daraus die richtigen Schlüsse ziehen“.

Fußball auf Rasen

Symbolfoto

Ein Baustein sind die neuen Spielformen in den Altersklassen der U6 bis zur U11. Das Konzept ist darauf ausgelegt, den Kindern in kleineren Teams und auf kleineren Spielfeldern mehr Ballaktionen, mehr persönliche Erfolgserlebnisse und allgemein mehr Spielzeiten zu ermöglichen.

Markus Hirte, Leiter Talentförderung beim DFB, erklärt: „Die Begeisterungsfähigkeit der Kinder für den Fußball ist ungebrochen. Die Kinder beim Fußball zu halten, ist schwieriger. Momentan kommt es noch zu oft darauf an, ob die Kinder erfolgreich sind, ob sie regelmäßig spielen und zu den besten ihrer Mannschaft gehören. Wenn das nicht passt, hören sie auf und machen etwas anderes. Diese Halbwertszeit wird immer kürzer. Deswegen wird es immer wichtiger, den Kindern den grundsätzlichen Spaß zu erhalten und zu vermitteln. Dabei ist ihre Beteiligung am Geschehen der Schlüssel, um sie langfristig beim Fußball zu halten. Kinder lernen besser, wenn sie etwas mit Freude machen.“

Die angepassten Spielformen für die G- bis E-Jugend befinden sich bundesweit in der erweiterten Pilotphase, alle 21 Landesverbände sind beteiligt. Einige haben die Spielformen in ihren Regionen bereits fest implementiert und teils flächendeckend ausgerollt. Das gilt auch für den Großteil der Kreisverbände in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: DFB, LFV MV