Die Organisatoren des 4. Vollmondnachtlaufes in Laage hatten sich bewusst mit der Präsentation der Veranstaltung zurückgehalten. Schließlich konnte niemand ahnen wie die äußeren Gegebenheiten angenommen werden würden. Und trotzdem hatte die Mundpropaganda  wieder gesiegt. Aktive aus Pastow, Güstrow, Rostock und Sanitz wollten ein Teil dieses sportlichen Projektes sein. Mit dem Laager Caterer-Ehepaar Madelaine und Stefan Dachner konnten die Ausdauersportler der kleinen Recknitzstadt einen Partner präsentieren, der vollumfänglich die Veranstaltung mittrug und damit den Lauf zu einer Erfolgsgeschichte machte. Und die Teilnehmerzahlen gaben den Organisatoren recht, denn immerhin wollten mehr als fünfzig Ausdauersportler und über ein Dutzend Neugierige an diesem doch sehr besonderen Event teilnehmen.

Das Foto zeigt Nachtläufer*innen in Laage. Foto: Ralf Sawacki


Nach dem Start liefen oder walkten die Aktiven durch die Abendstunden, die vom Mond nur ein ganz kleines bisschen erhellt wurde. Das Tempo wurde spontan dem Leistungsvermögen jeder Mondläufergruppe angepasst. Ganz nach dem Vorbild der Laager Stadt-und Neujahrsläufe wurden einfach mehrere Tempo- und Distanzgruppen gebildet, ganz ohne Wettkampfdruck.
Durch die Straßen und Gassen der Stadt ging es zügig und einige unbeleuchtete Ecken hatten schon etwas unheimliches.
Im Ziel wurde philosophiert und es wurden, manchmal sogar gruslige, Erlebnisse ausgetauscht. Weit nach Mitternacht Liefen die letzten, die einfach vom Vollmond nicht genug bekommen konnten nach Hause. Und sicherlich träumte sogar der eine oder die andere vom Abenteuer Vollmondlauf in Laage.

SC Laage