Die ROSTOCK SEAWOLVES haben den fünften Heimsieg in Folge eingefahren. Beim 66:62-Erfolg über die Tigers Tübingen gelangen Neuzugang Zach Lofton 30 Punkte. Die SEAWOLVES kletterten in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf den zehnten Rang.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Tigers Tübingen 66:62 (42:30)

Rostock Seawolves BasketballDirk Bauermann stellte erstmals Zach Lofton in die Startformation. Zusammen mit Tony Hicks, Donte Nicholas, Michael Jost und Tom Alte, der für den erkrankten Kalidou Diouf einsprang, packten die Wölfe von Beginn ordentlich in der Verteidigung zu und erzwangen einige Ballverluste bei den Gästen. Nicholas sorgte im Alleingang für die 6:0-Führung der SEAWOLVES und versprühte Leidenschaft und Energie. Spätestens nach dem 11:4 (5.), als Alte spektakulär per Slam Dunk nach Anspiel von Lofton abschloss, schwappte die Begeisterung endgültig auch auf die 3.492 Zuschauer über. Tübingen gelang es jedoch, im restlichen Viertel aufzuschließen und durch Philipp Neumann auszugleichen (21:21, 10. Min). Mauricio Marin versenkte wenige Sekunden vor der Viertelpause einen Dreipunktewurf zum 24:21.

Knallharte Verteidigung machte den Schwaben auch im zweiten Durchgang das Leben schwer. Nur neun Zähler gelangen den Tigers bis zur Pause. Auf Rostocker Seite übernahm Neuzugang Lofton, der bis zum Kabinengang insgesamt 17 Zähler in der ersten Hälfte einstreute und seinem Team zu einem 42:30-Vorsprung verhalf.

Im dritten Durchgang brachten beide Teams zusammen nur 25 Zähler auf die Anzeigetafel. Rostock konnte die zweistellige Führung dank starker Aktionen von Nicholas und Lofton verteidigen. Doch nach dem 54:43 (30. Min) stellten die Wölfe kurzzeitig das Jagen ein und überließen Tübingen das Revier. Die Tiger pirschten sich mit einem 10:0-Lauf bis zur Mitte des Viertels heran (54:53, 35. Min), konnten die Schwächephase der SEAWOLVES jedoch nicht weiter nutzen. Konsequente Rostocker Züge zum Korb waren seitens der Gäste nur durch Fouls zu stoppen. 16 Mal traten die Hausherren im letzten Abschnitt an die Freiwurflinie und sammelten so zwölf Punkte. Es reichte letztlich zum hart erkämpften Zittersieg, da im Schlussviertel kein Rostocker Wurf aus dem Feld im Tübinger Korb landete.

Am nächsten Samstag (19:30 Uhr) sind die SEAWOLVES beim Ligaprimus NINERS Chemnitz zu Gast. Das nächste Heimspiel wird am Sonntag, den 1. März um 16:00 Uhr gegen die Uni Baskets Paderborn in der StadtHalle Rostock ausgetragen und vom Premiumsponsor VW Autohaus Rostock präsentiert. Karten sind erhältlich online auf tickets.seawolves.de, im neuen Fanshop in der Langen Straße 35 (18055 Rostock) oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Wir sind froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben gegen eine Mannschaft, die etwa punktgleich mit uns ist. Trotzdem wünsche ich mir, dass wir bei klaren Vorsprüngen – wie dem mit 14 Punkten (42:28) beispielsweise – konzentriert bleiben und diesen Vorsprung ausbauen. Unser Problem bleibt die fehlende Stabilität, individuell und kollektiv. Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir über weite Strecken sehr ordentlich verteidigt haben. Wir haben nur 62 Punkte zugelassen gegen eine Mannschaft, die im Schnitt 80 Punkte macht. Wir haben aber auch insgesamt 15 Offensiv-Rebounds abgegeben. Wichtig für uns war auch, dass wir die Anzahl der Ballverluste mit elf Stück in einem respektablen Bereich gehalten haben. Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Ein-Mann-Mannschaft werden. Trotz der Dominanz und der großen Qualität, die Zach (Lofton) hat, müssen andere massiv Verantwortung übernehmen und sich Würfe zutrauen. Das war etwas zu sehr in diese Richtung, andererseits sind wir natürlich froh, jemanden wie ihn zu haben. Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. “

Viertelstände (HRO-TÜB): 24:21, 18:9, 12:13, 12:19

Punkteverteilung:

Rostock: Alte (9), Bogdanov (0), Buchholz (nicht eingesetzt), Hicks (0), Hujic (0), Jost (4), Lofton (30), Marin (3), Nicholas (15), Pwono (2), Sitton (3).

Tübingen: Baldwin (9), Bekteshi (4), Fulwood-Davis (2), Graham (0), Jordan (17), Neumann (15), Nyama (2), Smith Jr. (5), Stammberger (0), Strings (2), Wolf (6).

Quelle: EBC Rostock