Tennis-Jahr 2017 auch in M-V im Endspurt

Symbolbild Tennis

Das Tennis-Jahr 2017 ist natürlich auch im Endspurt. Die Landesmeistertitel M-V „im Freien“ gingen an die Wismarerin Alicia Bombowsky (TC Rot-Weiß Neubrandenburg) bei den Frauen bzw. den Rostocker Henry Stelzer (TC Kühlungsborn) bei den Herren.

Bei den Hallen-Landesmeisterschaften Mitte November setzte sich ebenfalls Alicia Bombowsky bei den Frauen und Philipp Hölzel (TC Rot-Weiß Neubrandenburg) durch. Den Titel im Beach-Tennis erkämpften in diesem Jahr die MV-Sharks. Bei den Senioren-Einzel-Tennismeisterschaften 2017 war der TC Neustrelitz mit drei Erfolgen am besten. Zur Nummer eins bei den Senioren-Teams avancierte der TV Blau-Weiß Warnemünde.

Auch die Tennis-Youngster aus M-V konnten begeistern. Bei den Junioren-Landesmeisterschaften holten im Altersbereich U 10 Levien Giermann (Neubrandenburg), im Altersbereich U 12 Charlotte Neumann (Greifswald) bzw. Hannes Priester (Kühlungsborn), im Altersbereich U 14 Alexander Lyubchenko (Schwerin) und im Altersbereich U 16 Emma Maria Ansorge (Neubrandenburg) bzw. David Ersil (Schwerin) jeweils Gold.

Niels McDonald (Schwerin) gewann hingegen beim Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier im Altersbereich U 9.

… Zurzeit hat der Tennisverband M-V übrigens mehr als 4400 Mitglieder in 40 Vereinen, wobei ein Drittel der Mitglieder Kinder und Jugendliche sind.

Vom regionalen Tennis-Geschehen zum internationalen Centre Court

International betrachtet war das Tennis-Jahr 2017 natürlich auch spannend. Den Fed Cup bei den Frauen errangen die USA. Frankreichs Herren sicherten sich den Davis-Cup.

Bei den WTA-Finals der  Frauen (WM) jubelte Caroline Wozniacki (Dänemark), beim Finale der ATP-World-Tour Grigori Dimitrow (Bulgarien).

Die Einzel-Siege bei den Grand Slam-Turnieren 2017 verbuchten Serena Williams (USA)/Roger Federer (Schweiz) bei den Australian Open, Jelena Ostapenko (Lettland)/Rafael Nadal (Spanien) bei den French Open, Garbine Muguruza (Spanien)/Roger Federer (Schweiz) in Wimbledon und Sloane Stephens (USA)/Rafael Nadal (Spanien) bei den US-Open.

Die Tennis-Weltranglisten führen gegenwärtig (27.11.2017) bei den Damen Simona Halep (Rumänien) und bei den Herren Rafael Nadal (Spanien). Beste deutsche Tennisspielerin ist dabei Julia Görges (Vierzehnte) und als bester deutscher Tennisspieler rangiert Alexander Zverev auf Rang vier.

… Das nächste Grand Slam-Turnier sind die 106.Australian Open in Melbourne vom 15.Januar 2018 bis 28.Januar 2018.

Tennissportliches und olympisches Kalenderblatt vom 15.August 2016

Olympisches Tennis-Turnier mit fünf Entscheidungen und Siegern aus fünf Ländern / USA mit drei Medaillen am erfolgreichsten / Blick in die olympische Erfolgshistorie

Das olympische Tennis-Turnier 2016 in Rio de Janeiro ist ebenfalls bereits wieder Historie. In den fünf Entscheidungen – Damen-Einzel, Herren-Einzel, Damen-Doppel, Herren-Doppel bzw. Mix-Doppel – kamen die Siegerinnen bzw. Sieger aus fünf Ländern.

Damen-Einzel-Endspiel – der Höhepunkt

Für den sportlichen Höhepunkt des olympischen Tennis-Turnieres 2016 in Rio de Janeiro sorgten zweifellos die 22jährige Puerto Ricanerin Monica Puig und Deutschlands Angelique Kerber, die ein hochklassiges, faires und emotionsreiches Finale bestritten, das letztendlich mit dem Sensationserfolg von Monica Puig endete.

Wieder Gold für Andy Murray

Bei den Herren wiederholte Andy Murray aus Großbritannien seinen Erfolg von London 2012 und setzte sich im Finale gegen den Argentinier Juan Martin del Potro, Olympia-Dritter von 2012, durch. Bronze gewann Japans Kei Nishikori.

Die anderen Olympiasiege im Tennissport gingen 2016 an Marc Lopez/Rafael Nadal (Spanien) im Herren-Doppel, Ekaterina Makarova/Elena Vesnina (Russland) im Damen-Doppel und Bethanie Mattek-Sands/Jack Sock (USA) im Mixed-Doppel.

Die einzelnen tennissportlichen Olympia-Medaillen erkämpften letztendlich in Rio die USA (1 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze), Puerto Rico, Spanien sowie Russland (je 1 x Gold), Deutschland, Rumänien, Schweiz und Argentinien (je 1 x Silber), Tschechien (3 x Bronze) und Japan (1 x Bronze).

Europa im Tennis-Sport mit den meisten Olympiasiegen seit 1896

In der Geschichte der olympischen Tennis-Turniere zwischen 1896 sowie 1924 und von 1988 ff. gewannen bislang die Europäerinnen und Europäer mit 37 x Gold die meisten Goldmedaillen, gefolgt vom amerikanischen Doppel-Kontinent mit 25 x Gold, Afrika mit 3 x Gold sowie Australien bzw. Asien mit jeweils 1 x Gold.

Die erfolgreichsten Länder der einzelnen Kontinente sind für den amerikanischen Doppel-Kontinent die USA mit 21 x Gold, 7 x Silber, 13 x Bronze, für Europa Großbritannien mit 18 x Gold, 15 x Silber, 15 x Bronze, für Afrika Südafrika mit 3 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze, für Australien-Ozeanien Australien mit 1 x Gold, 1 x Silber, 4 x Bronze und für Asien China mit 1 x Gold, 1 x Bronze.

Deutschland kommt bislang auf 4 x Gold, 6 x Silber, 3 x Bronze, wobei deutsche Tennis-Spielerinnen und -Spieler bei den olympischen Demonstrationsturnieren im Tennis-Sport 1968 und 1984 zusätzlich 3 x Gold, 1 x Silber erkämpften.

Mittel- und Südamerikaner bei Tennis-Olympia-Turnieren auch mit Medaillen

Für die Tennis-Region Süd- und Mittelamerika gab es bislang Medaillen für Chile mit 2 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze, Argentinien mit 2 x Silber, 3 x Bronze und Puerto Rico dank Monica Puig 2016 mit 1 x Gold. Die chilenischen Olympiasiege im Tennis errangen 2004 Nicolas Massu im Einzel bzw. ebenfalls Nicolas Massu zusammen mit Fernando Gonzalez im Herren-Doppel. Das mexikanische Duo Rafael Osuna/Vicente Zarazura wurde im Herren-Doppel beim olympischen Demonstrationsturnier in Mexico-City 1968 zudem die Nummer eins.

Unvergessen ist auch das olympische Damen-Finale 1988 in Seoul zwischen Steffi Graf und der Argentinierin Gabriela Sabatini, mit dessen Gewinn sich Steffi Graf den „Golden Slam“  sicherte.

Marko Michels