Deutsche Ski-Athletinnen und Athleten mit zahlreichen olympischen Medaillen-Chancen/Auch M-V auf Skiern

Noch werden die Skier und Snowboarde nicht für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang eingepackt. Noch gibt es einige Wettkämpfe und Weltcups vor den olympischen Entscheidungen im Februar.

Der Alpine Skisport vor Pyeongchang

Viktoria Rebensburg Foto: Deutscher Skiverband/DSV

Im Alpinen Skisport gibt es – trotz der verletzungsbedingten Ausfälle von Felix Neureuther und Stefan Luitz – einige olympische Medaillen-Hoffnungen aus deutscher Sicht. Bis zum 23.Januar konnten die deutschen Alpin-Asse elf Podestränge im Weltcup 2017/18 erkämpfen. Dabei überzeugte die Olympiasiegerin 2010 und Olympia-Dritte 2014 im Riesenslalom Viktoria Rebensburg – trotz einer extremen und hartnäckigen Erkältung Ende Dezember/Anfang Januar – mit 5 Weltcup-Medaillen. Sie wurde im Riesenslalom dreimal Erste (Sölden, Killington, Kronplatz) bzw. einmal Zweite (Lienz) und in der Abfahrt ebenfalls einmal Zweite (Lake Louise).

Die deutschen Alpin-Herren schafften bis dato sechs Plätze auf den „Weltcup-Treppchen“ (3 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze). Felix Neureuther, der einen Kreuzbandriss erlitt und leider für Olympia ausfallen wird, triumphierte dabei im November in Levi. Für echte Sensationen sorgten – jeweils mit Rang eins – im laufenden Weltcup Josef Ferstl und Thomas Dreßen. Josef Ferstl jubelte im Super-G in Gröden im Dezember und Thomas Dreßen schrieb bei der Abfahrt Ende Januar in Kitzbühel mit seinem Erfolg Skisport-Geschichte.

Noch einige Herausforderungen bis Pyeongchang

Bis Pyeongchang warten noch einige Herausforderungen auf die Alpinen. Bei den Damen stehen vom 26.Januar bis 28.Januar jeweils eine Alpine Kombination, ein Riesenslalom bzw. ein Slalom in Lenzerheide, am 3./4.Februar zwei Abfahrten in Garmisch-Partenkirchen und am 30.Januar ein City-Event in Stockholm auf der Agenda. Die Herren müssen am 27./28.Januar zu einer Abfahrt bzw. einem Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen und am 30.Januar ebenfalls zum City-Event in Stockholm ran.

Bei den Welt-Titelkämpfen im olympischen Zyklus 2014-2018 in Vail/Beaver Creek bzw. in Sankt Moritz gab es für die deutschen Alpinen insgesamt zweimal Silber, zweimal Bronze: jeweils Silber durch Viktoria Rebensburg (2015 Riesenslalom) sowie Fritz Dopfer (2015 Slalom) und jeweils Bronze durch Felix Neureuther (2015, 2017 Slalom).

Starke deutsche Nordische Kombinierer

Johannes Rydzek, Deutschlands Sportler des Jahres 2017. Foto: Deutscher Skiverband

Im Weltcup 2017/18 in der Nordischen Kombinationen setzten die deutschen Sportler neben den Norwegern die sportlichen Akzente. Johannes Rydzek, Eric Frenzel, Fabian Rießle und Vinzenz Geiger schafften bisher 4 x Gold, 6 x Silber, 2 x Bronze. Ende Januar/Anfang Februar folgen noch die Weltcup-Konkurrenzen in Seefeld und in Hakuba.

Nicht nur warten auf Freitag

Überzeugend waren 2017/18 im Weltcup zudem die deutschen Skispringer und Skispringerinnen. Die Herren kamen auf 4 x Gold, 6 x Silber, 5 x Bronze (einschließlich Skiflug-WM) und die Damen auf 2 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze. Richard Freitag, der während der Vierschanzen-Tournee stürzte, aber inzwischen wieder fit ist, wurde zuletzt Dritter im Einzel bei der Skiflug-WM in Oberstdorf. In Nischni-Tagil, in Titisee-Neustadt und in Engelberg wurde er jeweils bei den Weltcups Erster. Jubeln konnte auch Andreas Wellinger über einen ersten Rang in Nischni Tagil.

Katharina Althaus in der Erfolgsspur

Katharina Althaus Foto: Deutscher Ski-Verband/DSV

Katharina Althaus ist neben Maren Lundby aus Norwegen die derzeit beste Skispringerin. Die Gold- und Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Jugend-Winterspiele 2012 in Innsbruck konnte im derzeitigen Weltcup zweimal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze erreichen. Auch Carina Vogt, unter anderem die erste Olympiasiegerin im Skispringen (2014) überhaupt, errang wieder einen Podestrang (Bronze). Svenja Würth muß verletzungsbedingt – nach einem schweren Sturz beim Weltcup in Hinterzarten – allerdings auf Pyeongchang verzichten…

Blick zum Skilanglauf

Im Skilanglauf muß vor Pyeongchang noch ein letzter „Feinschliff“ erfolgen, damit zumindest in den Staffel-Wettkämpfen eine Medaille in Reichweite sein wird. Nicole Fessel, Stefanie Böhler, Thomas Bing oder Sandra Ringwald sind für eine Medaillen-Überraschung indes immer gut…

Bei den beiden Weltmeisterschaften im Nordischen Skisport im olympischen Zyklus 2014-2018 in Falun und in Lahti schnitten die deutschen Athletinnen und Athleten ohnehin ausgezeichnet ab: 5 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze in Falun und 6 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze in Lahti. Für die Goldenen in Falun 2015 sorgten Severin Freund im Skispringen, Johannes Rydzek in der Nordischen Kombination, die Kombinationsmannschaft, Skispringerin Carina Vogt bzw. das Skisprung-Mixed-Team und in Lahti 2017 viermal Johannes Rydzek (zweimal Kombinations-Einzel, einmal Gold mit der Mannschaft, einmal Gold im Teamsprint), wieder Skispringerin Carina Vogt und erneut das Skisprung-Mixed-Team.

Bis Pyeongchang gibt es im Skispringen noch die Weltcups in Zakopane (Herren) und in Ljubno (Frauen).

Deutschland auch ein Biathlon-Land

Laura Dahlmeier, ist wieder in ausgezeichneter Form. Foto: Deutscher Skiverband

Im Biathlon ist Deutschland auch eine „sportliche Macht“. Bei den WM 2015 in Kontiolahti, 2016 in Oslo und 2017 in Hochfilzen holten die deutschen Athletinnen und Athleten kompakt 11 x Gold, 6 x Silber, 3 x Bronze (Kontiolahti: 3 x Gold, 2 x Silber / Oslo: 1 x Gold, 3 x Silber, 3 x Bronze / Hochfilzen: 7 x Gold, 1 x Silber).

Für weltmeisterliche Goldmomente sorgten 2015-2017 aus deutschem Blickwinkel 2015 Erik Lesser (Verfolgung) bzw. die beiden deutschen Staffeln, 2016 Laura Dahlmeier (Verfolgung) und 2017 fünfmal Laura Dahlmeier (Verfolgung, Einzel, Massenstart, mit der Staffel und in der Mixed-Staffel).

Im Weltcup 2017/18 im Biathlon errangen die deutschen Biathlon-Enthusiastinnen bzw. -Enthusiasten bisher 6 x Gold, 5 x Silber, 4 x Bronze, wobei die Siege im Einzel an Denise Herrmann (zwei) und  Laura Dahlmeier (zwei) gingen und auch die deutsche Frauen-Staffel zweimal gewann.

Zwischen Snowboarden und Ski-Freestyle

Selina Jörg (Mitte) zusammen mit Snowboard-Kolleginnen bzw. -Kollegen. Aufnahme: Miha Matavz

Bei den deutschen Snowboarderinnen und Snowboarderin konnten im Weltcup-Winter 2017/18 bislang dreimal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze errungen werden, wobei Ramona Theresia Hofmeister (zwei erste Ränge im Parallel-Slalom in Bad Gastein und im Parallel-Riesenslalom in Rogla) und Paul Berg (Snowboardcross in Val Thorens) erfolgreich waren. Die deutschen Ski-Freestylerinnen und -Freestyler erreichten 2017/18 außerdem Podestränge, so Paul Eckert mit Rang eins im Skicross in Nakiska und vor allem Skicrosserin Heidi Zacher mit einmal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze. Leider erlitt Heidi Zacher Mitte Januar einen Kreuzbandriss und kann deshalb nicht in Pyeongchang teilnehmen.

Bei den gemeinsamen WM im Ski-Freestyle und im Snowboarden 2015 in Kreischberg und 2017 in der Sierra Nevada gab es für das deutsche Snowboard-Team leider kein Edelmetall, aber in Pyeongchang sollte sich das ändern… Ski-Freestylerin Lisa Zimmermann erkämpfte indes WM-Gold 2015 im Slopestyle. Leider erlitt auch Lisa (2017) einen Kreuzbandriss, dessen Folgen eine Olympia-Teilnahme 2018 leider ebenfalls verhindern.

Bis Olympia 2018 haben die Snowboarderinnen und Snowboarder noch Weltcup-Starts in Bansko und in Feldberg.

Weltmeisterliche Gesamt-Bilanz für Schwarz-Rot-Gold 2014-2018

Insgesamt schafften die deutschen Skisportlerinnen bzw. -sportler und Snowboarderinnen bzw. Snowboarder bei den WM im olympischen Zyklus 2014-2018 (Skisport-Alpin, Skisport-Nordisch, Skisport-Freestyle, Biathlon und Snowboarden) 23 x Gold, 13 x Silber, 8 x Bronze. Besser ist nur Norwegen mit 24 x Gold, 19 x Silber, 21 x Bronze.

Die anderen ganz großen Wintersport-Nationen, die mit Deutschland um die „Pole Position“ im Wintersport wetteifern, haben folgende Bilanzen: Österreich – 17 x Gold, 15 x Silber, 12 x Bronze, die USA 14 x Gold, 11 x Silber, 14 x Bronze, die Schweiz 7 x Gold, 6 x Silber, 11 x Bronze, Kanada 5 x Gold, 12 x Silber, 7 x Bronze und Russland 4 x Gold, 7 x Silber, 4 x Bronze.

M-V und der Skisport

Winter-Olympia-Feeling auch in M-V?! Blick in die Skihalle in Wittenburg (M-V). Foto: M.M.

Leider startet in Pyeongchang kein Skisportler bzw. Snowboarder aus M-V, aber auch hierzulande sind der Skisport und das Snowboarden durchaus beliebt.

Spätestens seit 1997, mit der Gründung des Skisportverbandes M-V in Teterow, der von Vertretern des Skisportvereines Ostseeküste e.V., vom Ski-Club Neubrandenburg und vom CDJ Rostock aus „der Taufe gehoben wurde“, steht fest – der nordische sowie der alpine Skisport hat in unserem Bundesland eine zahlreiche bzw. aktive Fan-Gemeinde mit rund 900 organisierten Vereins-Mitgliedern (wobei der gebürtige Güstrower und Biathlet Frank-Peter Roetsch in den 1980ern und Anfang der 1990er für viel sportive Ski-Furore aus M-V-Sicht sorgte).

So existierten zunächst vier Ski-Clubs, der Skisport-Verein Ostseeküste e.V. Rostock, der Skiklub Neubrandenburg e.V. (gegr. 1995), der Skisportverein Grimmen e.V. (Besondere Anmerkung: Dieser wurde 1997 in Österreich „aus der Taufe gehoben“ !) und – so „exotisch“ es klingt – auch die vorpommersche „Sommer-Sonnen-Insel“ Usedom hat mit dem Skiclub Usedom e.V. einen leistungsstarken Ski-Verein. Die Landeshauptstadt M-V darf in dieser Aufzählung natürlich außerdem nicht fehlen und besitzt mit dem ersten Schweriner Ski- und Snowboarder-Verein von 2003 ebenfalls einen ski-sportive Gemeinschaft. Und in Greifswald besteht zudem ein Ski-Team.

Doch so außergewöhnlich ist die mecklenburgisch-vorpommersche Wintersport-Tradition gar nicht. Unter anderem hatte in der Vergangenheit bereits der SC Traktor Schwerin, gegründet 1955, jahrelang in Oberwiesenthal eine externe Ski- und Rodelsport-Abteilung, um den heimischen Mitgliedern – gerade im Winter – eine sportive Abwechslung zu bieten.

Hilfe von außen

Bei der Gründung der M-V-Ski-Clubs in den 1990er Jahren gab es dabei oft Hilfe „von außen“, insbesondere von den skisportlichen Traditionalisten aus Skandinavien, Russland oder den Alpen-Ländern.

Der Usedomer Ski-Club wurde, beispielsweise, dank „zufälliger“ Unterstützung von Schweizer Skisport-Aktiven geschaffen: Im Juni 1997 reifte damals im kleinen Kreis von Usedomer Wintersportbegeisterten die Idee, eine Interessengruppe für den Skisport zu bilden. In Anwesenheit von Schweizer Sportlern, die zu einem Trainingsaufenthalt in Zinnowitz weilten, gründeten die Usedomer „symbolisch“ die „Interessengemeinschaft für Wintersportler der Insel Usedom“, die in Karlshagen angesiedelt wurde. Mehr als ein Jahr später – am 28.10.1998 – wurde dann die „richtige“ Gründung des „Ski-Clubs Insel Usedom“ vollzogen.

Zu den Aktivitäten der verschiedenen Skisport-Clubs in M-V gehörte und gehört die Förderung des Wintersportes im allgemeinen Schulsport, die Veranstaltung von skisportlichen Reisen bzw. Ausflügen, die Durchführung entsprechender Trainingscamps zum Beispiel in Österreich, in der Slowakei und in Italien, die Sichtung neuer Talente und die Ausbildung von Ski-Lehrern.

Marko Michels

Die olympisch Nominierten 2018 aus deutscher Sicht im Ski-Alpin, im Ski-Nordisch, im Ski-Freestyle, im Biathlon und im Snowboarden

Biathlon (12 Athleten/innen – 6 F/6M): Laura Dahlmeier (SC Partenkirchen), Benedikt Doll (SZ Breitnau), Maren Hammerschmidt (SK Winterberg), Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld), Vanessa Hinz (SC Schliersee), Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl), Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain), Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld), Franziska Preuß (SV Haag), Roman Rees (SV Schauinsland), Simon Schempp (Ski Zunft Uhingen).

Nordische Kombination (5 Athleten): Eric Frenzel (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Vinzenz Geiger (SC Oberstdorf), Björn Kircheisen (WSV Johanngeorgenstadt), Fabian Rießle (SZ Breitnau), Johannes Rydzek (SC Oberstdorf).

Ski Alpin (12 Athleten/innen – 6 F/6 M): Fritz Dopfer (SC Garmisch), Thomas Dreßen (SC Mittenwald), Lena Dürr (SV Germering), Josef Ferstl (SC Hammer), Christina Geiger (SC Oberstdorf), Jessica Hilzinger (SC Oberstdorf), Viktoria Rebensburg (SC Kreuth), Andreas Sander (SG Ennepetal), Alexander Schmid (SC Fischen), Linus Straßer (TSV 1860 München), Marina Wallner (SC Inzell), Kira Weidle (SC Starnberg).

Ski Freestyle (8 Athleten/innen – 5 F/3 M): Lea Bouard (SC Wiesloch/Moguls), Sabrina Cakmakli (SC Partenkirchen/Halfpipe), Paul Eckert (WSV Samerberg/Skicross), Julia Eichinger (SV Neureichenau/ Skicross), Katharina Förster (SG Simmerberg/Moguls), Celia Funkler (TSV 1860 München/Skicross), Tim Hronek (SV Unterwössen/Skicross), Florian Wilmsmann (TSV Hartpenning/Skicross).

Skilanglauf (12 Athleten/innen – 7 F /5 M): Thomas Bing (Rhöner WSV), Lucas Bögl (SC Gaißach), Stefanie Böhler (SC Ibach), Victoria Carl (SC Motor Cella Mehlis), Jonas Dobler (SC Traunstein), Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen), Nicole Fessel (SC Oberstdorf), Katharina Hennig (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal), Andreas Katz (SV Baiersbronn), Hanna Kolb (TSV Buchenberg), Sandra Ringwald (Skiteam Schonach-Rohrhardsberg), Elisabeth Schicho (SC Schliersee).

Skispringen (9 Athleten/innen – 4 F/5 M): Katharina Althaus (SC Oberstdorf), Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf), Richard Freitag (SG Nickelhütte-Aue), Karl Geiger (SC Oberstdorf), Stephan Leyhe (SC Willingen), Juliane Seyfarth (WSC 07 Ruhla), Ramona Straub (SC Langenordnach), Carina Vogt (SC Degenfeld), Andreas Wellinger (SC Ruhpolding).

Snowboard (13 Athleten/innen – 7 F/6 M): Stefan Baumeister (SC Aising-Pang/Parallel-Riesenslalom), Paul Berg (SC Konstanz/Snowboardcross), Alexander Bergmann (WSV Bischofswiesen/Parallel-Riesenslalom), Patrick Bussler (SC Aschheim/Parallel-Riesenslalom, Parallelslalom), Jana Fischer (SC Löffingen/Snowboardcross), Ramona Hofmeister (WSV Bischofswiesen/Parallel-Riesenslalom), Johannes Höpfl (SC Passau/Halfpipe), Selina Jörg (SC Sonthofen/Parallelslalom, Parallel-Riesenslalom), Carolin Langenhorst (WSV Bischofswiesen/Parallel-Riesenslalom), Silvia Mittermüller (TSV Unterhaching/Slopestyle, Big Air), Martin Nörl (DJK-SV Adlkofen/Snowboardcross), Konstantin Schad (SC Miesbach/Snowboardcross), Anke Wöhrer (SC Prien/Parallel-Slalom).