Die KRG Schwerin zieht positive Bilanz zum 28. Drachenbootfestival

Drachenboot

Symbolfoto

Drachenbootsport in M-V und speziell in Schwerin – das ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Erfolgsgeschichte. So gehören das Drachenbootfestival auf dem Schweriner Pfaffenteich oder das Drachenbootfestival auf dem Alten Strom in Warnemünde zu den bundesweit, nein sogar europaweit größten Events in dieser Sportart.

Beliebt in ganz Mecklenburg-Vorpommern

Aber auch weitere Veranstaltungen haben hier Tradition und bekommen seit eh und jeh viel Zuspruch. Darunter jene in Wismar, Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald und Neustadt-Glewe. In vielen Städten und Dörfern werden mittlerweile DRachenboot-Wettkämpfe mit viel Engagement und Kompetenz organisiert.

Auch viele der jüngeren Sporttalente begeistern sich für die langen Paddelboote. So nehmen bereits seit Jahren über 100 Schüler-Teams an den offenen Schweriner Schulmeisterschaften teil. Zuletzt gingen die Kids am 14. Juni dieses Jahres an den Start. Die Drachenboot-Veranstaltung auf dem Faulen See ist mittlerweile die größte ihrer Art in ganz MV.

Rückblick auf das 28. Drachenbootfestival

Beim mittlerweile 28. Drachenbootfestival in Schwerin am vergangenen Wochenende wurden wieder einmal neue Rekorde aufgestellt. Das Fazit von Michael Nowack, Vorsitzender der Kanurenngemeinschaft Schwerin, fällt daher sehr positiv aus: „Das Resümee ist wahnsinnig gut, denn mit 138 Teams und 3500 Sportlerinnen bzw. Sportlern haben wir unseren Rekord aus dem Jahr 2005 gebrochen. Es herrschte eine tolle Stimmung und alle Top-Teams waren am Start der 113 Rennen. Die Resonanz war wirklich super und wir freuen uns sehr über die Entwicklung unseres Festivals!“

Dass Mecklenburg-Vorpommern eine „erste Adresse“ für den Drachenbootsport ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Immerhin starteten in diesem Jahr Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet und aus dem Ausland vor 15.000 Zuschauern an den drei Wettkampftagen. Die weiteste Anreise hatten die Teams aus Köln und aus Polen.

Seit 1992 sind die Drachenboote auf dem Schweriner Pfaffenteich im Sommer nicht mehr wegzudenken. Mit der Europameisterschaft 1993 oder der ICF-Klub-WM 2005 gab es sogar internationale Meisterschaften in dieser trendigen Sportart in der Landeshauptstadt.

Die für die Organisation verantwortliche Kanurenngemeinschaft Schwerin kann mit der sportlichen und ideellen Entwicklung des Festivals auf jeden Fall zufrieden sein. Nach Ansicht von Vorstand Michael Nowack ist die Entwicklung in den letzten Jahren tendenziell gestiegen. Die Teams sind ihrem Leistungsgefüge her näher zusammen gerückt. Nicht zuletzt gebe es den aufrichtigen Dank und viel Lob der teilnehmenden Teams, freut sich Nowack. Auch zeugten sie abendlichen Partys  von der Ausgelassenheit bzw. dem Zusammenhalt unter den Sportlern: „Der absolute Hammer“.

Dennoch arbeiten Michael Nowack und sein Team daran, von Jahr zu Jahr besser zu werden. „Reserven gibt es natürlich immer“, so der Sportlehrer. Neuerungen und Überraschungen  für 2020 sind bereits in Planung. „Wir sind noch in der Abplanung für das Jahr 2019 und das Jahr 2020 werden wir dann in ein, zwei Monaten besprechen.“ Bis zum nächsten Festival sind allerdings noch einige Herausforderungen zu bewältigen. Wie eigentlich jedes Jahr. Dazu gehört die Herrichtung der Stege bzw. der Regattastrecke, das Errichten der Zäune, die Technik, die Büroarbeit und das Sichern der Boote. Gerade die zwei Wochen vor jedem Drachenbootfestival seien mit intensivster Arbeit verbunden, so Michael Nowack. Nach dem Drachenbootfestival ist eben vor dem nächsten Drachenbootfestival!

Der Termin für das 29. Drachenbootfestival in Schwerin steht übrigens: Vom 14. bis 16. August 2020 heißt es auf dem Schweriner Pfaffenteich wieder: „Die Drachen sind los!“.

mn/mm